Chancen für Umwelt und Arbeitsplätze

16. November 2009

Minister Eckhard Uhlenberg eröffnet Cluster Umwelttechnologien: „Chancen für Umwelt und Arbeitsplätze“

Umweltminister Eckhard Uhlenberg hat heute in Essen die Auftaktveranstaltung des Clusters Umwelttechnologien.NRW eröffnet. Ziel ist es, Innovationen und Kontakte in der Umwelttechnolo­giebranche zu fördern.

Das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilt mit:

Umweltminister Eckhard Uhlenberg hat heute (16. November 2009) in Essen die Auftaktveranstaltung des Clusters Umwelttechnologien.NRW eröffnet. Ziel ist es, Innovationen und Kontakte in der Umwelttechnolo­giebranche zu fördern. „Die Entwicklung und Verwendung neuer Um­welttechnologien hat positive Effekte für die Umwelt und sie sind ein Be­schäftigungsmotor. Die Nachfrage steigt weltweit“, sagte Uhlenberg.

Die Clustermanager von Roland Berger Strategy Consultants unterlegen diese Einschätzung des Minister: Die Umwelttechnologien haben da­nach mit rund 45 Milliarden Euro Umsatz und mehr als 250.000 Be­schäftigten das Potenzial, sich zu einem Leitmarkt in Nordrhein-West­falen zu entwickeln. Laut einer Befragung sind mehr als drei Viertel der Branche mit der Geschäftsentwicklung überwiegend zufrieden und se­hen auch das kommende Jahr 2010 positiv. Nordrhein-Westfalen ist in der Zukunftsbranche gut positioniert: Mit einem Marktanteil von rund 20 Prozent ist es das stärkste Bundesland vor Bayern und Baden-Würt­temberg.

„Umwelttechnologien aus Nordrhein-Westfalen sind auch im Ausland immer stärker gefragt: 67 Prozent der Unternehmen planen, ihre Aus­landsaktivitäten zu erweitern und sich damit Märkte zu erschließen“, sagte Dr. Torsten Henzelmann, Partner bei Roland Berger Strategy Consultants. Ganz vorn stehen dabei die Nachbarländer Belgien, Nie­derlande und Frankreich, gefolgt von den großen mittel- und osteuropäi­schen Staaten wie Polen oder Tschechien. Beispiele für erfolgreiche Exporte sind Neuerungen der Biotechnologie, die in Umwelttechnik um­gesetzt werden. Außerdem werden modernste Mess-, Steuer- und Regeltechnikprodukte in die ganze Welt exportiert.

„Wirtschaftswachstum und Umweltschutz sind in Nordrhein-Westfalen eine Erfolgskombination. Diese Entwicklung will die Landesregierung weiter verstärken“, so Eckhard Uhlenberg. Das Cluster Umwelttechnolo­gien hat die Aufgabe, alle relevanten Akteure einzubinden. „Heute kann kaum noch ein Unternehmen alleine das Wissen generieren, das not­wendig ist, um Forschung und Entwicklung zeitnah in marktfähige Pro­dukte umzusetzen“, sagte Uhlenberg. Es sollen daher dichte Verbünde geknüpft werden mit einander ergänzenden Unternehmen, wissen­schaftlichen Einrichtungen und Akteuren wie Kreditinstituten oder Bildungseinrichtungen. „Nordrhein-Westfalen ist mit seiner dichten Infra­struktur und der hervorragenden Landschaft von Hochschulen, For­schungseinrichtungen und wissenschaftlichen Instituten dafür beson­ders geeignet“, so Uhlenberg.

Mit der Clusterpolitik will die Landesregierung wirtschaftliches Wachs­tum fördern und Nordrhein-Westfalen zum Innovationsland Nr. 1 ma­chen. Zu den Aufgaben der Landescluster gehört es, Spitzenleistungen deutlicher nach außen zu kommunizieren. Sie sollen die Wettbewerbs­fähigkeit steigern – insbesondere die des Mittelstandes – und damit Ar­beitsplätze sichern und schaffen. Die Umwelttechnologien sind eines von 16 Feldern, dass die Landesregierung als profilbildende Branche identifiziert hat und denen außergewöhnliche Wachstumschancen at­testiert werden.

Weitere Informationen zum Thema Cluster Umwelttechnologien.NRW finden Sie unter www.umweltcluster-nrw.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566 748 (Stephan Malessa).

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