Minister diskutiert mit Schülern über Schuldenfallen

19. Februar 2010

Minister Eckhard Uhlenberg diskutiert mit Schülern über Schuldenfallen und Vertragsabschlüsse

Ein neues Handy, der eigene Motorroller oder Möbel für die erste Wohnung: kaum rücken diese Wünsche in greifbare Nähe, sollen sie wahr werden. Was aber ist sinnvoll und wie kann ich das bezahlen? Fragen, die die 10. Klasse der Realschule Arnsberg-Neheim direkt an Verbraucherschutzminister Eckhard Uhlenberg stellen konnte.

Das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilt mit:

Ein neues Handy, der eigene Motorroller oder Möbel für die erste Wohnung: kaum rücken diese Wünsche in greifbare Nähe, sollen sie wahr werden. Was aber ist sinnvoll und wie kann ich das bezahlen? Fragen, die die 10. Klasse der Realschule Arnsberg-Neheim heute direkt an Verbraucherschutzminister Eckhard Uhlenberg stellen konnte. Der Minister war in der Klasse zu Besuch im Rahmen des nordrhein-westfälischen Projektes „Alles im Griff“. Unter diesem Motto werden alleine in diesem Schuljahr rund 50.000 Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klasse in Unterrichtseinheiten zum Thema Finanzkompetenz geschult.

„Jugendliche begegnen vielen finanziellen Herausforderungen“, so Minister Uhlenberg. „Sie wünschen sich das neue Sofa, haben Handy­kosten und wollen in den Urlaub fahren. Gleichzeitig müssen sich die jungen Menschen oft zum ersten Mal mit Themen wie Sparkonten und Abo-Verträgen beschäftigen. Wir wollen, dass die Jugendlichen verant­wortungsvoll mit dieser Herausforderung umgehen können“, erläuterte Uhlenberg.

2000 Schulklassen nehmen in diesem Schuljahr an dem vom nordrhein-westfälischen Verbraucherschutzministerium geförderten Projekt teil. Dabei gehen Experten aus der Schuldner- und Verbraucherberatung in die Schulklassen und informieren die Jugendlichen über Rechte und Pflichten bei Vertragsabschlüssen vor der Volljährigkeit, Budgetpläne und Schuldenfallen. „Alles im Griff“ geht bereits in die dritte Runde. In den Schuljahren 2006/2007 und 2007/2008 wurden insgesamt mehr als 53.000 Jugendliche in ganz Nordrhein-Westfalen geschult.

Ebenso wie Verbraucherschutzminister Eckhard Uhlenberg den Über­blick über Finanzen von Jugendlichen fordert, erwartet er auch von Banken überschaubare Informationen über Anlageprodukte. „Wir brauchen einen klaren Beipackzettel, damit Verbraucher schnell über Kosten und Risiken der unterschiedlichen Angebote informiert sind.“ Er unterstützt nachdrücklich den Vorstoß von Bundesverbraucherschutz­ministerin Ilse Aigner, die zum Schutz der Verbraucher ein einheitliches Informationsblatt zu Anlageprodukten fordert.

Weitere Informationen zum Thema Finanzkompetenz sind zu finden unter www.umwelt.nrw.de.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566-719 (Wilhelm Deitermann).

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