Gesunken: Abfall-Importe 2009

29. April 2010

Minister Eckhard Uhlenberg: Abfall-Importe 2009 weiter gesunken

Die Abfall-Importe und -Exporte sind 2009 weiter gesunken. Vor diesem Hintergrund könne von Mülltourismus in unserem Bundesland keine Rede sein, so Umweltminister Uhlenberg.

Das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilt mit:

Die Abfall-Importe nach und die Abfall-Exporte aus Nordrhein-Westfalen sind auch im Jahr 2009 weiter gesunken. „Die rückläufigen Abfall­mengen in Verbindung mit dem erfreulich hohen Anteil der Ver­wertungsverfahren belegen erneut, dass von Mülltourismus in unser Bundesland keine Rede sein kann“, erklärte Umweltminister Eckhard Uhlenberg aus Anlass der Veröffentlichung der aktuellen Jahresbilanz 2009.

Der Trend der Vorjahre setzt sich fort. Im Vergleich zu 2008 gab es im Jahre 2009 einen erneuten Rückgang um gut 15 Prozent. Gegenüber dem Höchststand in 2004 von knapp 3 Millionen Tonnen bedeutet dies mehr als eine Halbierung. Die Abfall-Exporte in andere Staaten nahmen um knapp 15.000 Tonnen oder 4,4, Prozent ab.

Beim Abfall-Import insgesamt wie beim Import von gefährlichen Abfällen dominieren als Versandstaaten wie in den Vorjahren eindeutig die Niederlande, gefolgt von Belgien. Vergleichbares gilt für die Abfall-Exporte. „Beides ist mit dem Prinzip der Nähe vereinbar. Lieferungen in oder aus Staaten außerhalb Europas sind verschwindend gering. Gefährliche Abfälle werden in diese Staaten so gut wie gar nicht aus­geführt“, sagte Uhlenberg.

Die öffentliche Diskussion über grenzüberschreitende Abfallverbrin­gungen konzentriert sich auf die klassischen Beseitigungswege, vor allem Abfallverbrennung, zum Teil auch Deponierung. Diese spielen aber in der Entsorgungswirklichkeit kaum eine Rolle. Statt dessen stehen eindeutig Verwertungsverfahren im Vordergrund, bei denen Wertstoffe in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt werden.

Pressemitteilung mit Tabellen

Einzelheiten und eine Langfassung sind im Internet zu finden oder können per E-Mail bei der Pressestelle angefordert werden.

 Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566-294 (Markus Fliege).

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