Minister Duin: Die Zahl der wirtschaftlich bedeutenden Gründungen in NRW hat gegen den Bundestrend zugenommen

29. April 2015

Die Zahl der wirtschaftlich bedeutenden Gründungen in Nordrhein-Westfalen ist im Jahr 2014 gegenüber dem Vorjahr um 2,1 Prozent auf 17.200 gestiegen. Im Bundesdurchschnitt hingegen gab es nach Angaben des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn einen Rückgang um 2,3 Prozent.

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Die Zahl der wirtschaftlich bedeutenden Gründungen in Nordrhein-Westfalen ist im Jahr 2014 gegenüber dem Vorjahr um 2,1 Prozent auf 17.200 gestiegen. Im Bundesdurchschnitt hingegen gab es nach Angaben des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn einen Rückgang um 2,3 Prozent. Die Flächenländer Bayern (-5,6 Prozent) und Baden Württemberg (-2,6 Prozent) melden ein überdurchschnittliches Minus. Die „wirtschaftlich bedeutenden Gründungen“ umfassen alle Betriebsgründungen, bei denen mindestens ein sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplatz geschaffen wird und/oder die ins Handels- oder Handwerksregister eingetragen werden.
 
Wirtschaftsminister Duin: „Gegen den Bundestrend hat die Zahl der wirtschaftlich bedeutenden Gründungen in NRW zugenommen. Das ist ein positiver Beleg für die lebendige Gründerszene in unserem Land und Ansporn, die Rahmenbedingungen und Chancen für alle, die den Sprung in die Selbstständigkeit wagen, weiter zu verbessern.“
 
Die Zahl der gewerblichen Existenzgründungen in Deutschland insgesamt ist laut IfM Bonn rückläufig und sank im vergangenen Jahr gegenüber 2013 um 8,3 Prozent auf rund 310.000. Nordrhein-Westfalen bleibt mit 69.600 Existenzgründungen in absoluten Zahlen Spitzenreiter und schnitt mit einem Rückgang um 5,8 Prozent deutlich besser ab als die Flächenländer Bayern (-9,7 Prozent auf 48.400) und Baden-Württemberg (-10,5 Prozent auf 35.500).
 
Weitere Zahlen und Auswertungen zum Gründungsgeschehen 2014 in Nordrhein-Westfalen finden Sie auf der Webseite des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn: www.ifm-bonn.org.
 

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