Linienbusse werben für Polizeinachwuchs

19. August 2009

Minister Dr. Ingo Wolf: Wir möchten die Besten für die Polizei gewinnen, denn innere Sicherheit genießt hohe Priorität / Linienbusse werben für Polizeinachwuchs

Ab sofort wirbt die Polizei in Nordrhein-Westfalen in neun Städten des Landes mit Aufklebern auf öffentlichen Verkehrsmitteln für Nachwuchs. Wer ab September nächsten Jahres Polizistin oder Polizist werden will, kann sich online bewerben.

Das Innenministerium teilt mit:
Ab sofort wirbt die Polizei in Nordrhein-Westfalen in neun Städten des Landes mit Aufklebern auf öffentlichen Verkehrsmitteln für Nachwuchs. Wer ab September nächsten Jahres Polizistin oder Polizist werden will, kann sich online bewerben. „Wir bieten motivierten jungen Leuten eine hervorragende Ausbildung für einen spannenden und krisensicheren Beruf“, warb Innenminister Dr. Ingo Wolf heute (19. August 2009) in Düsseldorf, als er den ersten beklebten Bus der Rheinbahn auf die Straße schickte. Er betonte, dass mit 1.100 Neueinsteigern seit 2008 die Einstellungszahlen jährlich mehr als verdoppelt wurden. Wolf: „Die in­nere Sicherheit in Nordrhein-Westfalen genießt hohe Priorität.“

Die großformatigen Werbeaufkleber fahren in Düsseldorf, Aachen, Bie­lefeld, Dortmund, Duisburg, Hagen, Münster, Recklinghausen und im Rhein-Sieg-Kreis auf Bussen der jeweiligen Verkehrsbetriebe durch die Städte. Zu sehen sind drei junge Polizisten in blauer Uniform und eine leere Stelle neben ihnen. „Die jungen Kollegen, die das Auswahlverfah­ren bestehen, erhalten einen Platz im Team der nordrhein-westfälischen Polizei, sagte Wolf. Die Verkehrsbetriebe verzichten für den guten Zweck teilweise auf Werbeeinnahmen. „Sie zeigen damit beispielhaften Einsatz in Nordrhein-Westfalen. Nachwuchswerbung ist wichtig, denn wir brauchen fähige junge Leute für die Polizei in unserem Land“, so der Innenminister.

Das Motiv der Aufkleber ist auch auf den Streifenwagen, auf Zügen, an Autobahnrastplätzen und auf dem neu gestalteten Werbetruck der Poli­zei zu sehen. Außerdem ist seit dieser Woche ein Radiospot zur Nach­wuchswerbung geschaltet.

Polizeianwärter erhalten in Nordrhein-Westfalen schon während des Studiums knapp 1.000 Euro im Monat und haben die Sicherheit, dass sie bei bestandener Prüfung übernommen werden. Für den Ausbil­dungsstart 2009 hatten sich mehr als 6.400 junge Leute beworben. Wolf: „Das zeigt, dass der Polizeiberuf für junge Menschen attraktiv ist.“

Voraussetzungen für eine Bewerbung bis Ende Oktober unter www.polizei.nrw.de/beruf sind neben dem Abitur oder der Fachhoch­schulreife unter anderem soziale Kompetenz, eine gute gesundheitliche Kondition und das Deutsche Sportabzeichen. Bevor sie als Kommissaranwärter eingestellt werden, müssen sie das Rettungsschwimmerabzei­chen nachweisen. Die Bewerberinnen und Bewerber durchlaufen ein mehrtägiges Auswahlverfahren und beginnen bei erfolgreichem Ab­schluss jeweils im September mit einem Bachelorstudium an der Fach­hochschule für Öffentliche Verwaltung. „Damit erreichen wir in der Aus­bildung eine noch bessere Verzahnung von Theorie, Training und Pra­xis“, erklärte Wolf.

Mehr Informationen und den Weg zur Online-Bewerbung gibt es im In­ternet unter www.polizei.nrw.de/beruf.

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