Nordrhein-Westfalen mit 228 Neustiftungen auf Rekordstand

15. April 2009

Minister Dr. Ingo Wolf: Nordrhein-Westfalen mit 228 Neustiftungen auf Rekordstand

Mit 228 neuen rechtsfähigen Stiftungen des bürgerlichen Rechts im Jahr 2008 hat Nordrhein-Westfalen erneut ein Rekordergebnis erzielt. „Damit sind wir wieder Spitzenreiter und haben die sehr hohe Zahl der Neugründungen aus dem Vorjahr (218) sogar noch übertroffen“, sagte heute Innenminister Ingo Wolf.

Das Innenministerium teilt mit:

Mit 228 neuen rechtsfähigen Stiftungen des bürgerlichen Rechts im Jahr 2008 hat Nordrhein-Westfalen erneut ein Rekordergebnis erzielt. „Damit sind  wir wieder Spitzenreiter und haben die sehr hohe Zahl der Neugründungen aus dem Vorjahr (218) sogar noch übertroffen“, sagte Innenminister Dr. Ingo Wolf heute (15. April 2009) in Düsseldorf. Die Zahl der Stiftungen und Neugründungen hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt. Wolf lobte das Engagement von Menschen in und für gemeinnützige Stiftungen. „Stifterinnen und Stifter beweisen damit Solidarität und Gemeinschaftssinn, ein wichtiges Signal für unsere Gesellschaft. Der Staat unterstützt dieses  Engagement mit steuerlichen Erleichterungen.“

Bundesweit nimmt Nordrhein-Westfalen mit der Gesamtzahl von 3.159 Stiftungen den Spitzenplatz ein. Noch deutlicher wird diese positive Entwicklung bei dem eingebrachten Stiftungskapital. Die Summe des bei allen neu gegründeten Stiftungen eingebrachten Kapitals betrug im Jahr 2008 rund 130 Millionen Euro; hinzu kommen Immobilien und Beteiligungen.

Rund 83 Prozent der Stifter sind Privatpersonen; das sind über 900 Menschen, die sich 2008 entschieden haben, mittels einer Stiftung dem Allgemeinwohl zu dienen. Viele engagieren sich auch in einer der 90 Bürgerstiftungen. Allein hier gab es 20 Neugründungen.

„Nordrhein-Westfalen ist nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ beim Stiften Spitze“, betonte der Innenminister. Berater in den Bezirksregierungen helfen den Stiftern bei Gründungen. „Am Anfang steht eine Idee, die jede Stifterin und jeden Stifter antreibt. Stiftungen gibt es auf ganz verschiedenen Gebieten“, erläuterte Wolf. Nach wie vor stehen bei Stiftungen in Nordrhein-Westfalen gemeinnützige Zwecke an erster Stelle. Von den 218 neuen gemeinnützigen Stiftungen liegen weitere Schwerpunkte in sozialen Bereichen, gefolgt von Erziehung und Bildung sowie Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur. Auch Völkerverständigung, Tier- und Umweltschutz, Religion und Sport haben ihren festen Platz in der nordrhein-westfälischen Stiftungslandschaft.

Das neue Landesstiftungsgesetz baut bürokratische Hürden ab und ist ein wesentlicher Baustein in der positiven Entwicklung der Stiftungslandschaft Nordrhein-Westfalen. „Stifterinnen und Stifter sowie die Stiftungen und ihre Organe haben jetzt mehr Spielraum für eigenverantwortliches Handeln“, so Wolf. Stiftungen können einfacher gegründet und wirtschaftlich leichter verwaltet werden.

Informationen zum Thema Stiften (Gesetze, Mustertexte für Gründungen, Ansprechpartner bei Behörden) finden Sie im Internet unter www.stiftungen.nrw.de (Innenministerium NRW) und www.stiftungen.org (Bundesverband Deutscher Stiftungen - StiftungsReport2007).

 

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