Frühkindliche Bildung: Minister Laschet sieht Nordrhein-Westfalen auf einem guten Weg

28. Juni 2010

Minister Armin Laschet zur Vorstellung des Ländermonitor „Frühkindliche Bildung“: „Nordrhein-Westfalen ist auf einem guten Weg“

Minister Laschet sieht Nordrhein-Westfalen bei der frühkindlichen Bildung „auf einem guten Weg“. Die Landesregierung habe die Investitionen in diesen Bereich massiv gesteigert und liege damit vor Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachen und Schleswig-Holstein.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

"Frühkindliche Bildung gewinnt immer mehr an Bedeutung. Dem haben wir in der vergangenen Legislaturperiode Rechnung getragen, und das Angebot quantitativ und qualitativ ausgebaut. War 2005 lediglich ein unzureichendes Betreuungsangebot vorhanden, so stehen in Nordrhein-Westfalen im Kindergartenjahr 2010/11 nahezu 90.000 Betreuungsplätze für Unterdreijährige, die vom Land mitfinanziert werden, zur Verfügung", erklärte heute (28. Juni 2010) Kinder- und Jugendminister Armin Laschet in Düsseldorf. "Dieser Ausbau war eine enorme finanzielle Kraftanstrengung des Landes und der Kommunen." Mit Verweis auf den heute vorgestellten Ländermonitor "Frühkindliche Bildungssysteme 2010 der Bertelsmann-Stiftung" erklärte Laschet, dass dieser noch nicht einmal die Investitionen wieder spiegele, die mit dem neuen, am 1. August 2008 in Kraft getretenen, Kinderbildungsgesetz verbunden sind.

"Dass frühkindliche Bildung finanziell und in der politischen Wahrnehmung an Bedeutung gewonnen hat, gehört zur Leistungsbilanz der letzten Legislaturperiode", sagte Laschet. "Politikwechsel darf nicht bedeuten, in eine Zeit schlechter Betreuungsangebote vor 2005 zurückzufallen", betonte der Familienminister. Der Rechtsanspruch für zweijährige Kinder müsse wie geplant jetzt umgesetzt werden.

Vielmehr zeigten die jetzt veröffentlichten Zahlen, dass die Regierungskoalition von CDU und FDP im Vergleich zum Jahr 2005 bereits 2007 mehr Geld für den Bereich der frühkindlichen Bildung zur Verfügung gestellt hat. Laschet: "300 Euro mehr pro Kind bedeutet im bevölkerungsreichsten Bundesland schon einen deutlichen Sprung nach vorne", so Laschet. Die deutliche Steigerung - im Vergleich der Haushaltsjahre 2007 zu 2010 - um 443 Millionen Euro, die die Landesregierung am Ende der Legislatur als Bilanz vorweisen kann, ist hierbei noch nicht berücksichtigt. Laschet: "Wir haben unseren Worten Taten folgen lassen! Deshalb liegen wir bei den Investitionen vor Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachen und Schleswig-Holstein."

Bei der Teilhabequote basieren die Daten des Ländermonitors auf den bekannten Zahlen der Statistik von vor über einem Jahr. "Wir konnten - gemeinsam mit den Kommunen - die Ausbauzahlen kontinuierlich steigern und nach unseren Planungen hätten wir das Ziel, für rund 144.000 Kinder einen Betreuungsplatz zu schaffen, auch bis zum Jahr 2013 erreicht. Aufgrund der Versäumnisse der Jahre bis 2005 ist dies ein Prozess, der noch andauert", sagte der Minister.

Den größten Teil der Investitionen für die frühkindliche Bildung machen die Ausgaben für das Personal aus. Gutes Personal ist der Garant für hohe Qualität. Auch hier ist erkennbar: Im Vergleich zum alten Kindergartengesetz (GTK) hat sich der Personalschlüssel mit dem neuen Kinderbildungsgesetz (KiBiz) verbessert. Mit einem Personalschlüssel von 1:5,5 im Bereich der unterdreijährigen Kinder und 1:8,6 im Bereich der drei- bis sechsjährigen Kinder konnte Nordrhein-Westfalen sich verbessern.

Zudem nutzen 89 Prozent der drei- bis sechsjährigen Kinder mit Zuwanderungsgeschichte in Nordrhein-Westfalen ein Betreuungsangebot. Laschet: "All dies zeigt: Unsere Arbeit der letzten fünf Jahre zahlt sich aus. Ich bin sicher, dass der Länderreport der Bertelsmann-Stiftung dies in den nächsten Jahren noch deutlicher abbilden wird."

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Telefon 0211 8618 4338.

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