Beitrag zur Integration Jugendlicher mit Zuwanderungsgeschichte

22. November 2009

Minister Armin Laschet zur Aufnahme der Alevitischen Jugend in den Landesjugendring: „Ein hervorragender Beitrag zur Integration Jugendlicher mit Zuwanderungsgeschichte“

„Ich freue mich, dass die Alevitische Jugend in Nordrhein-Westfalen als Vollmitglied im Landesjugendring Nordrhein-Westfalen aufgenommen wurde und damit vollständig als Jugendverband anerkannt ist", sagte Jugendminister Armin Laschet.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

„Ich freue mich, dass die Alevitische Jugend in Nordrhein-Westfalen als Vollmitglied im Landesjugendring Nordrhein-Westfalen aufgenommen wurde und damit vollständig als Jugendverband anerkannt ist", sagte Jugendminister Armin Laschet heute (22. November 2009) in Düsseldorf. „Die Jugendverbände in Nordrhein-Westfalen setzen damit ein vorbildliches Zeichen für die Öffnung der Jugendarbeit für interkulturelle Gemeinschaften junger Menschen.“

Der Bund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland e.V. (AAGB) versteht sich als eine Selbstorganisation von Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 27 Jahren, die dem alevitischen Glauben angehören. Die Alevitische Jugend wurde 1993 unter dem Namen „Bund der Alevitischen Jugendlichen in Europa“ gegründet und ist auf Bundes- und Landesebene organisiert.

Der Verband fördert besonders den interkulturellen Dialog, weshalb er schon früh den Kontakt zu anderen Jugendorganisationen suchte.

Die jetzt erfolgte Aufnahme in den Landesjugendring Nordrhein-Westfalen, also die Vereinigung aller anerkannten Jugendverbände in Nordrhein-Westfalen, ist die logische Konsequenz dieser aktiven Integrationsbemühungen. Laschet: „Die Alevitische Jugend leistet einen herausragenden Beitrag zur Integration Jugendlicher mit Zuwanderungsgeschichte, der künftig qualitativ und quantitativ noch an Bedeutung gewinnen wird. Sie ist damit eine wertvolle Bereicherung für den Landesjugendring und verstärkt die ohnehin gute Integrationsarbeit der Jugendverbände in unserem Land. Es ist wichtig, dass auch die jungen Menschen mit einer Zuwanderungsgeschichte in unseren Jugendverbänden eine Heimat finden.“

Zu den Zielsetzungen der Alevitischen Jugend gehört zum einen der bewusste Umgang mit dem alevitischen Glauben und den Inhalten der alevitischen Lehre. Zum anderen sollen ihre Mitglieder durch die Verbandsarbeit zu kritischem Denken und Handeln sowie zur demokratischen Mitgestaltung aller gesellschaftlichen Lebensbereiche angeregt werden. Darüberhinaus möchte die Alevitische Jugend sinnvolle Freizeitbeschäftigungen anbieten und die Jugendlichen mit Bildungsangeboten fördern.

Zur Stärkung der Infrastruktur der Jugendverbände hat die Landesregierung die Förderung der Jugendverbandsarbeit im Jahr 2009 um insgesamt 470.000 Euro erhöht. Die im Landesjugendring zusammengeschlossenen Jugendverbände in Nordrhein-Westfalen werden nunmehr mit jährlich fast 17,3 Millionen Euro aus dem Kinder- und Jugendförderplan gefördert. Mit der Aufnahme in den Landesjugendring Nordrhein-Westfalen profitiert auch die Alevitische Jugend in Nordrhein-Westfalen von dieser Förderung.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Telefon 0211 8618-4338.

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