Zur Integration gehört auch der Dialog der Religionen

12. November 2009

Minister Armin Laschet zum „Tag der Religionen“ in Köln: „Zur Integration gehört auch der Dialog der Religionen“

Integrationsminister Armin Laschet nahm heute gemeinsam mit den Vertretern der beiden Organisationen „Rat der Religionen Deutschlands“ und „Rat der Religionen Kölns“ an dem „Tag der Religionen“ in Köln teil. Der Leitgedanke in diesem Jahr lautet „Religionen und die Zukunftsaufgaben in der Gesellschaft – Die Rolle der Religionen im Integrationsprozess“.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

Integrationsminister Armin Laschet nahm heute (12. November 2009) gemeinsam mit den Vertretern der beiden Organisationen „Rat der Religionen Deutschlands“ und „Rat der Religionen Kölns“ an dem „Tag der Religionen“ in Köln teil. Der Leitgedanke in diesem Jahr lautet „Religionen und die Zukunftsaufgaben in der Gesellschaft – Die Rolle der Religionen im Integrationsprozess“.

Minister Laschet sprach zum Thema „Integration und Religion“. Dabei betonte er, dass Religion für eine gute Integration wichtig sein kann: „Zuwanderer finden in ihren religiösen Gemeinden oft sozialen und mentalen Halt. Dennoch müssen wir differenzieren: Religion ist als einer der Einflussfaktoren der Integration nicht zu unterschätzen, aber auch nicht zu überhöhen. Integration umfasst weit mehr als religiöse Aspekte.“

Hinsichtlich der Beziehung von Staat und Religion äußerte Minister Laschet unmissverständlich: „Staat und Religion sind immer aufeinander angewiesen aber sie sind doch rechtlich und politisch klar getrennt.“

Laschet misst der Religion auch in modernen Gesellschaften noch eine bedeutende Rolle zu. Säkularität und Säkularisierung hätten Religion nicht aus dem Leben der Menschen verdrängt, sondern lediglich gesellschaftliche Prozesse reguliert.

„Der Rat der Religionen“ wurde Ende Mai 2006 vom ehemaligen Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma ins Leben gerufen. Dazu wurden 20 Religionsgemeinschaften eingeladen. Ziel des Rates ist, das gesellschaftliche Miteinander der Religionen zu stärken. Der „Tag der Religionen“ wird jährlich vom „Runden Tisch der Religionen Deutschland“ initiiert und jedes Jahr in einer anderen Stadt veranstaltet.

Minister Laschet: „In unserer Einwanderungsgesellschaft ist die Vielfalt der Religionen und Kulturen groß und daher der gemeinsame Dialog wichtig.“ Hinsichtlich der Integration unterstrich der Minister, dass es nun an der Zeit sei, die Integrationserfolge von Zugewanderten in den Vordergrund zu stellen: „Der öffentliche Diskurs darf in der Integrationsdebatte nicht mehr von vermeintlichen Integrationsdefiziten dominiert werden.“

Abschließend betonte Minister Laschet, dass Integration nicht nur mit Identität zu tun habe, sondern  - und das werde oftmals vergessen - mit Emotionen! Es daher besonders  wichtig, dass sich auch Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und deren Nachkommen in Deutschland heimisch fühlen.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Telefon 0211 8618-4338.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.