Minister Laschet beim Samstagsforum „Aufstieg für jeden durch Bildung“

6. März 2010

Minister Armin Laschet zu Gast beim Samstagsforum des Verbandes der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung: „Aufstieg für jeden durch Bildung“

„Aufstieg muss wieder möglich werden in unserem Land. Ganz unabhängig von sozialer und ethnischer Herkunft. Um diese Perspektive jedem bieten zu können, müssen wir Bildung und Soziales zusammen denken. Darin besteht die neue soziale Frage unserer Zeit“, sagte Integrationsminister Armin Laschet auf dem Samstagsforum des Verbandes der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration mit:

„Aufstieg muss wieder möglich werden in unserem Land. Ganz unabhängig von sozialer und ethnischer Herkunft. Um diese Perspektive jedem bieten zu können, müssen wir Bildung und Soziales zusammen denken. Darin besteht die neue soziale Frage unserer Zeit“, sagte Integrationsminister Armin Laschet heute (6. März 2010) in Aachen auf dem Samstagsforum des Verbandes der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung (KKV). Minister Laschet wurde vom KKV eingeladen, seine Vorstellungen zur „Aufsteigerrepublik“ auf dem sogenannten Samstagsforum in der Domsingschule zu skizzieren.

Im 19. und frühen 20. Jahrhundert war die „soziale Frage“ die entscheidende Herausforderung für Politik und Gesellschaft. Armut, Kinderarbeit, schlechte Arbeitsbedingungen und hohe Lebensrisiken für einen großen Teil der Gesellschaft stellten einen bedrückenden Lebensalltag dar. Die katholische Soziallehre habe theoretisch, und die katholischen Sozialverbände - wie zum Beispiel der KKV - dann auch ganz praktisch den Weg zur Lösung der „Sozialen Frage“ gewiesen, so der Minister.

„Aufbauend auf den Ideen und dem praktischen Handeln von Adolph Kolping, Franz Hitze, Bischof von Ketteler und anderen gab die Sozialenzyklika ,Rerum Novarum’ von Papst Leo XIII. aus dem Jahr 1891, entscheidende Antworten auf die sozialen Herausforderungen der Industrialisierung“, sagte Laschet.

Der Minister mahnte, es gelte nun, die „Neue soziale Frage des 21. Jahrhunderts“ zu lösen. „Diese Frage ist, wie können wir Bildung für alle, Chancengerechtigkeit und Aufstiegschancen für viel mehr Menschen erreichen?“ Die katholische Kirche habe den Bogen auch zu diesen Fragen und in unsere Zeit geschlagen. Dafür stehe nicht nur die große Globalisierungsenzyklika „Caritas in Veritate“ Papst Benedikts XVI., sondern auch der immer noch aktuelle Impulstext „Das Soziale neu denken. Für eine langfristig angelegte Reformpolitik“, den die deutschen Bischöfe im Jahr 2003 vorlegten.

Minister Laschet: „Aus genau diesen Traditionen und Positionen, lassen sich heute und zukünftig hervorragend weiterführende Gedanken und politische Handlungskonzepte fortentwickeln. Die Gesellschaft des ‚älter, weniger und bunter’ muss aus gesellschaftlichem Eigeninteresse und zum Wohle jedes Einzelnen mehr Chancen, vor allem im Bildungsbereich, eröffnen.“

Laschets Fazit: „Diese Gesellschaft, die gute oder gar beste Bildung für alle ermöglicht - mit anderen Worten: Die Aufsteigerrepublik - sie ist machbar, wenn jeder Mensch seine individuellen Chancen ergreifen, Möglichkeiten nutzen und zugleich auf entsprechende gesellschaftliche Unterstützung rechnen kann.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Telefon 0211 8618-4338.

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