Neue Impulse für unternehmensnahe Kinderbetreuung

17. März 2009

Minister Armin Laschet: „Wir brauchen neue Impulse für unternehmensnahe Kinderbetreuung“

„Immer mehr Betriebe wollen sich mit eigenen Angeboten in der Kinderbetreuung engagieren und sehen darin eine Möglichkeit, gute und qualifizierte Mitarbeiter im Betrieb zu halten. Das ist eine Entwicklung, die wir sehr begrüßen und die wir künftig mit innovativen Ideen erleichtern wollen“, sagte heuteFamilienminister Armin Laschet.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

„Immer mehr Betriebe wollen sich mit eigenen Angeboten in der Kinderbetreuung engagieren und sehen darin eine Möglichkeit, gute und quali­fizierte Mitarbeiter im Betrieb zu halten. Das ist eine Entwicklung, die wir sehr begrüßen und die wir künftig mit innovativen Ideen erleichtern wol­len“, sagte Familienminister Armin Laschet heute (17. März 2009) an­lässlich der Fachtagung „Unternehmensnahe Kinderbetreuung in Nord­rhein-Westfalen“ in Düsseldorf.

Minister Laschet begrüßte ausdrücklich, dass sich die Universität Duis­burg-Essen mit einer groß angelegten Studie diesem Thema widmen will. Denn: „Trotz flexibler Regelungen im neuen Kinderbildungsgesetz (KiBiz) ist die Entwicklung unternehmensnaher Kinderbetreuung bei weitem kein Selbstläufer.“

Die Autorin der Studie, Frau Dr. Sybille Stöbe-Blossey vom Institut Ar­beit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen fügte hinzu: „Kon­zepte unternehmensnaher Kinderbetreuung brauchen eine fachliche Unterstützung. Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen ist es schwer, entsprechende Ideen umzusetzen“. Sie unterstrich: „Es ist nach wie vor zu wenig bekannt, dass und wie sich eine zeitlich flexible Betreuung mit hoher pädagogischer Qualität für die Kinder organisieren lässt.“

Ziel der Studie ist es, Impulse für die Entwicklung entsprechender An­gebote in den Betrieben zu liefern. Best-Practice-Beispiele sollen gute Betreuungslösungen für Kinder veranschaulichen, orientiert am Bedarf seitens der Familie und des Unternehmens.

Die Studie begleitet interessante Ideen unternehmensnaher Kinder­betreuung in der Umsetzung, bis hin zu deren Weiterentwicklung. Gleichzeitig erarbeitet sie das Werkzeug für Qualitätssicherung, um An­gebote flexibler Anbieter überprüfbar zu machen. Eltern, Betriebe und Jugendämter sollen so eine Orientierung darüber erhalten, wie flexible Betreuung gestaltet werden kann. In enger Zusammenarbeit mit der Landesvereinigung der nordrhein-westfälischen Arbeitgeberverbände bietet das Institut Arbeit und Qualifikation unter anderem Informations­veranstaltungen für die Praxis an.

Die Studie ist eines der Gewinnerprojekte des Wettbewerbs familie@unternehmen.NRW, den Familienminister Laschet vor einem Jahr ausrief. Gefördert wird die Studie nun im Rahmen des Ziel-2-Programms aus Mitteln der Europäischen Union und des Landes Nordrhein-West­falen.

Zur Durchführung des Wettbewerbs hat das Land rund drei Millionen Euro für mehr Familienfreundlichkeit in Unternehmen zur Verfügung ge­stellt. Zusammen mit den notwendigen Eigenmitteln der Betriebe wer­den damit in drei Jahren rund fünf Millionen Euro für diesen Leitgedan­ken eingesetzt.

Familienminister Armin Laschet kündigte eine zweite Runde des Wett­bewerbs familie@unternehmen.NRW an. Diese soll weitere Impulse für betriebliche Lösungen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie geben.

 

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