Unterstützung: Wiedereinstieg in den Beruf

5. Mai 2010

Minister Armin Laschet: „Wiedereinstieg in den Beruf braucht unsere ganze Aufmerksamkeit" / Bewilligungsverfahren für Projektanträge gestartet

Insbesondere Mütter, die länger aus dem Berufsleben ausgeschieden sind, brauchen besondere Unterstützung, wenn sie wieder berufstätig werden wollen. Die vom Land geförderten Netzwerke für Berufsrückkeh­rende leisten hier einen großen Beitrag.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

„Insbesondere Mütter, die länger aus dem Berufsleben ausgeschieden sind, brauchen besondere Unterstützung, wenn sie wieder berufstätig werden wollen. Die vom Land geförderten Netzwerke für Berufsrückkeh­rende leisten hier einen großen Beitrag", erklärte Frauenminister Armin Laschet heute (5. Mai 2010) anlässlich der großen Anzahl von 40 Pro­jekten, die seinem Ministerium für eine Förderung im Jahr 2010 aktuell vorgeschlagen wurden, in Düsseldorf.

Vorausgegangen war ein landesweiter Aufruf des Ministeriums Projekt­vorschläge einzureichen.

Der Minister freute sich vor allem über die große Anzahl an Vorschlä­gen, die eine bessere Integration von Alleinerziehenden und Zuwande­rinnen in den Arbeitsmarkt zum Ziel haben. Der Minister unterstrich auch, dass die Erwerbstätigkeit von Müttern in Nordrhein-Westfalen in den letzten Jahren angestiegen ist. 2008 waren 61 Prozent der insge­samt 1,9 Millionen Mütter in Nordrhein-Westfalen erwerbstätig. 2005 waren es noch 57 Prozent. Mittlerweile jedoch, möchte immer noch jede Dritte nicht erwerbstätige Mutter in den Beruf zurückkehren, so der Mi­nister.

Minister Laschet: „Es ist für Frauen immer selbstverständlicher gewor­den, berufstätig zu sein. Allerdings sind es immer vorwiegend Frauen, die ihre Berufstätigkeit unterbrechen und auf die Karriere verzichten."

Die Landesregierung fördert im Rahmen der Landesinitiative "Netzwerk W" seit 2007 Aktivitäten zur Unterstützung der Berufsrückkehr von Müt­tern. Landesweit bestehen 43 lokale Netzwerke. Minister Armin Laschet wies besonders auf zwei herausragende Beispiele, der abgelaufenen Förderphase 2009 hin: So hat die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Unna, einen Handlungsleitfaden herausgegeben, in dem Vor­schläge zum Umgang mit Schwangerschaft und Wiedereinstieg von Mitarbeiterinnen in den Unternehmen gemacht werden. Von der Be­kanntgabe der Schwangerschaft bis zum Rückkehrgespräch erhalten Arbeitgeber Anregungen, Musteranschreiben und Checklisten.

Das Bildungswerk für Friedensarbeit hat eine Arbeitshilfe zu dem Inter­netportal "Migra-Info" erstellt, das für Zuwanderinnen interessante In­formation zum Arbeitsmarkt enthält. Die Arbeitshilfe bietet ein 20stündiges Unterrichtsmodul, anhand dessen die fachlichen Inhalte von Migra-Info in Qualifizierungsmaßnahmen für Zuwanderinnen integ­riert werden können.

Der Minister lobte die einzelnen Projekte mit den Worten: "Die Landes­initiative zeigt, dass Erfolge dann erzielt werden können, wenn alle die­jenigen vor Ort zusammenarbeiten, die im Bereich Wiedereingliederung von Frauen in den Arbeitsmarkt Verantwortung tragen."

In den kommenden Tagen werden die vom Ministerium für eine Förde­rung ausgewählten Träger aufgefordert, bei den zuständigen Bezirksre­gierungen Förderanträge zu stellen. Die Förderhöhe beträgt 10.000 Euro. Die geplanten Aktivitäten müssen vor Ort zwischen Kommune, Arbeitsverwaltung und Bildungsträgern abgestimmt sein.

Darüber hinaus hat die Landesregierung unter www.wiedereinstieg.nrw.de das Internetportal "Forum W" eingerichtet, um Wiedereinsteigerinnen bei allen Fragen im Zusammenhang mit der Berufsrückkehr zu helfen. Hier sind erste Information zur Kinderbetreu­ung, Weiterbildung oder auch Altervorsorge zu finden. Für alle 396 Kommunen des Landes Nordrhein-Westfalen werden Ansprechpartne­rinnen genannt auch gibt es die Möglichkeit, selbst Fragen zu stellen. Eine Liste aller Netzwerke zur Förderung des Wiedereinstiegs in Nord­rhein-Westfalen ist auf der Seite über das Logo der Landesinitiative "Netzwerk W" zu finden.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Telefon 0211 8618 4338.

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