Nordrhein-Westfälische Integ­rationspolitik setzt richtige Schwerpunkte

26. Januar 2009

Minister Armin Laschet: „Studie des Berlin-Instituts belegt: Nordrhein-Westfälische Integ­rationspolitik setzt richtige Schwerpunkte“

„Viele Ergebnisse der heute vorgestellten Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung 'Ungenutzte Potenziale' decken sich mit denen des nordrhein-westfälischen Integrationsberichts, den wir im August 2008 vorgestellt haben und auf deren Basis wir arbeiten“, sagte heute Integrationsminister Armin Laschet in Düsseldorf.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

„Viele Ergebnisse der heute vorgestellten Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung 'Ungenutzte Potenziale' decken sich mit denen des nordrhein-westfälischen Integrationsberichts, den wir im August 2008 vorgestellt haben und auf deren Basis wir arbeiten“, sagte heute (26. Januar 2009) Integrationsminister Armin Laschet in Düsseldorf.

„Die Studie basiert auf Daten aus dem Jahr 2005. Dies war das Jahr indem Nordrhein-Westfalen das erste deutsche Integrationsministerium errichtet hat. Seither ist viel erreicht worden. Die verpflichtenden Sprachtest für vierjährige Kinder und die Förderung der Deutschkennt­nisse schon in den Kindertagesstätten seit 2007 wird die Chancen der Kinder, die in diesem Jahr eingeschult werden, deutlich verbessern“, so Laschet.

Der Schwerpunkt, den die Landesregierung auf frühkindliche Bildung und auf den Ausbau von Ganztagsangeboten setzt, greift die Erkennt­nisse der Studie auf, dass Bildung der Schlüssel zur Integration ist.

Der Minister machte auch drauf aufmerksam, dass man die hohe Zahl der hier lebenden Zuwanderinnen und Zuwanderer ohne Schulab­schluss nicht mit den Zahlen zu den aktuellen Schulabgängern ver­wechseln darf. Die erste Zahl beziehe sich auf alle hier lebenden Zu­wanderer, auch diejenigen, die nur im Herkunftsland die Schule besucht haben. „Es gehen also keineswegs über 30 Prozent der türkischen Schülerinnen und Schüler ohne Schulabschluss von der Schule. 2007 waren es in Nordrhein-Westfalen 12,6 Prozent der türkischen Jungen und 7,6 Prozent der türkischen Mädchen.“

Ebenso wie der nordrhein-westfälische Integrationsbericht kommt auch die Studie des Berlin-Instituts zu dem Ergebnis, dass Eingebürgerte bessere Integrationserfolge vorweisen. Und auch das Fazit der Studie, dass Bildung entscheidend für die Integration ist, hat Nordrhein-Westfalen durch eine aktive Integrationspolitik längst reagiert, sowohl in der Integrationspolitik als auch in der Bildungspolitik.

Mit dem Ausbau der Familienzentren setzt Nordrhein-Westfalen auf die Eltern als wichtige Partner in der Förderung ihrer Kinder. Die rund  1500 vor Ort arbeitenden Familienzentren sind ein niedrigschwelliges Angebot, mit dem gerade Eltern aus Zuwanderfamilien besser erreicht werden.

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