Neue Initiative: Bildung im Alter

10. Juli 2010

Minister Armin Laschet startet neue Initiative zur Bildung im Alter: "Zum Lernen ist niemand zu alt"

Bildung ist auch in der nachberuflichen Phase ein unerlässlicher Faktor, der zur Steigerung der Lebensqualität älterer Menschen beiträgt. Ziel der Bildungsinitiative ist es, das Bildungsangebot stärker an die Bedürfnisse Älterer anzupassen.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

Bildung im Alter will das Generationenministerium mit einer neuen Initiative fördern. "Bildung für Ältere ist im demografischen Wandel ein zunehmend wichtiges Thema für die Gesellschaft. Viele ältere Menschen wollen sich auch noch bis ins hohe Alter mit Neuem auseinandersetzen und weiterbilden. Auch sind sie bereit, ihre langjährigen Erfahrungen an jüngere weiterzugeben. Um dies zu gewährleisten, müssen neue Möglichkeiten der Weiterbildung geschaffen werden, die gerade auch auf ältere und alte Menschen zugeschnitten sind", so Generationenminister Armin Laschet heute (10. Juli 2010) in Düsseldorf.

Bildung ist auch in der nachberuflichen Phase ein unerlässlicher Faktor, der zur Steigerung der Lebensqualität älterer Menschen beiträgt. Ziel der Bildungsinitiative ist es, das Bildungsangebot stärker an die Bedürfnisse Älterer anzupassen und gleichzeitig den Zugang zu diesem zu verbessern, dazu soll die Generation 60Plus nach ihren Bildungsbedürfnissen befragt werden. Des Weiteren ist geplant, die Zusammenarbeit zwischen bereits vorhandenen Bildungsanbietern zu fördern und gegebenenfalls, mit diesen, neue Angebote zu entwickeln, um ältere Menschen gezielter anzusprechen. Bei der Initiative kooperieren die Zentralstelle des Landes Nordrhein-Westfalen "Zwischen Arbeit und Ruhestand" (ZWAR), die Rhein-Erft-Akademie, das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung (DIE), die Universität Köln, der Kreis Mettmann und die Städte Essen und Gelsenkirchen.

Auch nach Eintritt des Ruhestands wollen ältere Menschen das Gefühl haben, weiterhin gebraucht zu werden. Für Unternehmen ist ihre jahrelange Erfahrung wichtig. Die zur freien Einteilung stehende Zeit Älterer ermöglicht es ihnen interessenspezifisch zu lernen. Mithilfe des Projekts "Lebensqualität im Alter - Bildungsbrücken50+" (http://www.synergie-vd.de/) im Bonn/Rhein-Sieg-Kreis, hat das Generationenministerium im Jahr 2009 bereits den Grundstein gelegt, um das Bildungsangebot für ältere Menschen zu verbessern. Jedoch mangelt es noch an Weiterbildungsmöglichkeiten für die Personengruppe ab 60Plus.

"In einer alternden Gesellschaft können wir auf die Erfahrung Älterer nicht verzichten. Sie können Motor des Wandels sein. Künftig werden die Kommunen die Nase vorn haben, denen es am besten gelingt, die Potenziale älterer Generationen zu nutzen", sagte Minister Armin Laschet.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Telefon 0211 8618 4338.

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