Minister Armin Laschet: „Ohne bürgerschaft­liches Engagement funktioniert unsere Demo­kratie nicht“

5. Juni 2009

Minister Armin Laschet: „Ohne bürgerschaft­liches Engagement funktioniert unsere Demo­kratie nicht“ - Landesweite Ehrenamtskarte würdigt freiwilliges Engagement

Minister Armin Laschet: „Ohne bürgerschaft­liches Engagement funktioniert unsere Demo­kratie nicht“ - Landesweite Ehrenamtskarte würdigt freiwilliges Engagement

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

„Die Zukunft der Demokratie hängt davon ab, dass sich mündige Bürgerinnen und Bürger aktiv einbringen und für ihre eigenen Belange, aber auch für die ihrer Mitmenschen Verantwortung übernehmen" sagte Generationenminister Armin Laschet heute (5. Juni 2009) auf dem 4. Pfingstempfang des Diözesankomitees im Erzbistum Paderborn in Hamm. „Es wiegt schwer, dass immer mehr Menschen ernsthaft daran zweifeln, ob die Demokratie die großen Zukunftsaufgaben unserer Gesellschaft lösen kann. Wir müssen dafür sorgen, dass wieder mehr Menschen aktiv teilhaben an der Gestaltung von Gesellschaft und Politik“, so der Minister weiter.

Laschet unterstrich die Bedeutung der Kirche und ihrer Organisationen für die Aktivierung und Einbindung der Menschen. Der Bereich Kirche sei eine der zentralen Stellen, an denen Bürgerinnen und Bürger sich engagieren und die Kirche sei gleichzeitig Ausgangspunkt für vielfältige freiwillige, ehrenamtliche Aktivitäten in der Gesellschaft. Minister Laschet: „Bürgerschaftliches Engagement ist für das Selbstverständnis von Kirchen und Religionsgemeinschaften prägend und für die Gesell­schaft unverzichtbar."

Nach den Bereichen Sport und Schule bzw. Kindergarten, engagieren sich vor allem rund um die Kirche Menschen freiwillig: Über drei Mil­lionen Menschen über 14 Jahren engagieren sich im kirchlichen Umfeld (Ergebnis des Freiwilligensurveys 2004).

Minister Laschet unterstrich, dass auch die Politik ebenso die Kirche und ihre Organisationen gefordert sei, Bürgerinnen und Bürger zu motivieren und in die Lage zu versetzen, ihre eigenen Angelegenheiten selbstverantwortlich zu regeln - und sich darüber hinaus für ihre Mit­menschen einzusetzen. „Dieses Engagement und politische Teilhabe sind aber nicht selbstverständlich. Die Politik muss Vertrauen zurück­gewinnen, sich auf ihre grundlegenden Aufgaben besinnen und diese selbstbewusst wahrnehmen", sagte Laschet. Im Engagement müssten sich die Trägerorganisationen des Ehrenamts den veränderten An­sprüchen der potenziell Engagierten stellen. Und: Auch der Staat müsse förderliche Rahmenbedingungen für das bürgerschaftliche Engagement schaffen.

Deshalb hat das Land zusammen mit den Kommunen Ende vergan­genen Jahres beispielsweise das Projekt einer landesweiten Ehren­amtskarte gestartet: Land und Kommunen drücken mit der Karte ihre Wertschätzung für das mit hohem persönlichem Einsatz verbundene Ehrenamt aus und sagen mit der Karte „Dankeschön".

Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte erhalten mit der Karte Vergünstigungen in vielen öffentlichen und privaten Einrichtungen und Unternehmen wie Museen, Schwimmbädern oder Hotels in allen am Projekt teilnehmenden Orten.

Das Land hat den Rahmen für dieses Projekt geschaffen und unterstützt die Kommunen im Prozess der Einführung der Karte. Jede Kommune und jeder Kreis in Nordrhein-Westfalen kann sich am Projekt der Ehren­amtskarte beteiligen. Ehrenamtliche in Arnsberg, Gronau, Gütersloh, Mönchengladbach, Mülheim/Ruhr, Neuss, Ratingen und Rheine sowie im gesamten Kreis Siegen-Wittgenstein können die Ehrenamtskarte be­reits nutzen, Bonn, Herne, Olpe und Saerbeck kommen noch vor der Sommerpause dazu.

Informationen zur Ehrenamtskarte, zu den teilnehmenden Kommunen und den Vergünstigungen finden sich auf der Internetseite www.ehrensache.nrw.de.

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