Spitzenreiter bei Modellstandorten für Kindertagespflege

14. Mai 2009

Minister Armin Laschet: „Nordrhein-Westfalen ist Spitzenreiter bei den Modellstandorten für Kindertagespflege“

„Von bis jetzt bundesweit 122 Modellstandorten zur Weiterentwicklung der Kindertagespflege gehen in Nordrhein-Westfalen 50 an den Start. In Kürze werden drei weitere folgen. Damit sind wir eindeutig Spitzenreiter!“, verkündete Kinder- und Jugendminister Armin Laschet in Düsseldorf.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

„Von bis jetzt bundesweit 122 Modellstandorten zur Weiterentwicklung der Kindertagespflege gehen in Nordrhein-Westfalen 50 an den Start. In Kürze werden drei weitere folgen. Damit sind wir eindeutig Spitzenrei­ter!“, verkündete heute (14. Mai 2009) Kinder- und Jugendminister Armin Laschet in Düsseldorf. Bundesweit werden insgesamt 200 Modellstandorte im Rahmen des Aktionsprogramms Kindertagespflege gefördert werden. Somit werden in Nordrhein-Westfalen mindestens ein Viertel aller bundesweiten Modellstandorte sein.

Minister Laschet: „Die Modellstandorte schaffen vor Ort die strukturellen Voraussetzungen für den Ausbau der Kindertagespflege. Sie entwickeln in ihrer Region Konzepte für mehr und bessere Kinderbetreuungsange­bote mit Tagesmüttern und -vätern. Kindertagespflege wird wegen ihrer Flexibilität und ihrer Familiennähe geschätzt. Besonders für die Kleins­ten ist die Überschaubarkeit in einem familienähnlichen Umfeld und die Betreuung durch nur wenige Bezugspersonen ein großes Plus."

Das Aktionsprogramm richtet sich vor allem an geeignete Berufseinstei­gerinnen und Berufseinsteiger mit pädagogischer Ausbildung, arbeitsu­chende Erzieherinnen und Erzieher sowie Wiedereinsteigerinnen.

Die Kindertagespflege ist ein wesentlicher Baustein für den Ausbau der Kindertagesbetreuung vor allem der Unterdreijährigen und für die er­leichterte Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Werbung, Vermittlung, Qualifizierung, Neugewinnung von Tagesmüttern und -vätern stehen bei allen mitmachenden Kommunen im Mittelpunkt der Aktivitäten. Die ört­lichen Jugendhilfeträger werden mit den Arbeitsgemeinschaften (ARGEn) und den Bildungsträgern vor Ort zusammen arbeiten, um neue Tagespflegepersonen zu gewinnen und zu qualifizieren.

„In Nordrhein-Westfalen stehen den Modellstandorten mit den Familien­zentren weitere wichtige Kooperationspartner zur Verfügung. Dies ist hilfreich für Eltern, die in ihrem Umfeld nach flexibler und verlässlicher Kinderbetreuung auch in Randzeiten suchen und die sich Wege erspa­ren, wenn zum Beispiel ältere Kinder in der Kita betreut werden“, so Laschet. Die Kooperation zwischen den Tagesmüttern und Einrichtun­gen dient vor allem aber auch dem Kind: Ihm wird der Übergang von der Kindertagespflege in die die institutionelle Betreuung erleichtert. Und: „Für die neuen Tagesmütter ist die Vernetzungsmöglichkeit mit anderen Tagesmüttern, die Möglichkeit zu wohnortnahen Qualifikationsangebo­ten und unter Umständen die Nutzung der Räume, beispielsweise für ein wöchentliches Bewegungsangebot, mit den betreuten Kindern in einer Kita hilfreich“, so Laschet weiter.

Das Ziel der Modellstandorte ist es, für mehr gute Betreuungsplätze in der Kindertagespflege zu sorgen. Der Bund stellt für jeden Modellstand­ort einen Förderhöchstbetrag von insgesamt 100.000 Euro innerhalb von maximal drei Jahren zur Verfügung.

Minister Laschet: „Wir freuen uns über den großen Schub für die Kin­dertagespflege. Das Land hat sich mit dem Kinderbildungsgesetz (KiBiz) erstmals intensiv mit dem Thema Kindertagespflege beschäftigt. Mit dem KiBiz wurden die rechtlichen Rahmenbedingungen erweitert, die Möglichkeiten für den quantitativen und qualitativen Ausbau vor Ort gelegt.“

Darüber hinaus gewährt das Land den Jugendämtern mit dem KiBiz erstmalig auch finanzielle Zuschüsse für die Kindertagespflege. In die­sem Kindergartenjahr wurden rund 14.145 unter dreijährige Kinder in Kindertagespflege betreut. 2009 fördert das Land die Kindertagespflege mit rund elf Millionen Euro. Im Kindergartenjahr 2009/2010 werden es 16.245 landesgeförderte Kindertagespflegeplätze für Unterdreijährige sein.

 

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