Nordrhein-Westfalen heißt weitere irakische Flüchtlinge Willkommen

27. April 2009

Minister Armin Laschet: „Nordrhein-Westfalen heißt weitere irakische Flüchtlinge Willkommen“ - Drei Flugzeuge sind inzwischen angekommen

Heute werden weitere 24 irakische Flüchtlinge vom niedersächsischen Friedland nach Nordrhein-Westfalen kommen und in Wuppertal, Dortmund, Mönchengladbach, Köln, Münster, Essen und Stadtlohn Willkommen geheißen. Ich freue mich über die große Bereitschaft der Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen, den Flüchtlingen nach ihren Strapazen ein neues Zuhause zu bieten“, erklärte heute Integrationsminister Laschet.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

Heute werden weitere 24 irakische Flüchtlinge vom niedersächsischen Friedland nach Nordrhein-Westfalen kommen und in Wuppertal, Dortmund, Mönchengladbach, Köln, Münster, Essen und Stadtlohn Willkommen geheißen. „Die Aufnahme geht zügig voran. Besonders freue ich mich über die große Bereitschaft der Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen, den Flüchtlingen nach ihren Strapazen ein neues Zuhause zu bieten“, erklärte heute (27. April 2009) Integrationsminister Armin Laschet in Düsseldorf. Eine dritte Maschine mit 22 Flüchtlingen, die nach Nordrhein-Westfalen kommen sollen, ist am vergangenen Donnerstag in Deutschland gelandet.

Insgesamt nimmt Deutschland 2.500 besonders schutzbedürftige Personen auf, die zunächst in Syrien und Jordanien Zuflucht gesucht hatten. Rund 540 davon kommen nach Nordrhein-Westfalen. Es handelt sich hierbei um Angehörige religiöser Minderheiten, in erster Linie christlichen Glaubens, die im Irak unter besonderem Verfolgungsdruck stehen sowie um alleinstehende Frauen mit Kindern und Personen, die besonderer medizinischer Hilfe bedürfen. All diese Menschen haben keine Rückkehrperspektive in ihr Heimatland Irak.

Nach einem zweiwöchigen Aufenthalt im Grenzdurchgangslager Friedland kommen die Flüchtlinge nach Nordrhein-Westfalen.

Minister Laschet: „Gemeinsam mit den Kommunen des Landes, den Integrationsakteuren vor Ort und den Kirchen wollen wir in Nordrhein-Westfalen eine Willkommenskultur schaffen, die zu einer schnellen Orientierung und guten Integration der schutzbedürftigen Irakerinnen und Iraker beitragen wird. Netzwerke der Integrationsakteure in den Kommunen sind hierfür gut aufgestellt.“

Die Aufnahmekommunen wurden ausgewählt, weil die Flüchtlinge verwandtschaftliche oder religiöse Beziehungen in diese Kommunen haben und sich diese Städte und religiösen Gemeinden in besonderer Weise auf die Aufnahme vorbereitet haben. Diese und weitere Kriterien - wie das Vorhandensein spezifischer Betreuungs- und Behandlungseinrichtungen - finden bei der Auswahl der aufnehmenden Kommunen Berücksichtigung. Sie bieten die Voraussetzung für ein schnelles Eingewöhnen in das Alltagsleben und eine zügige Integration in die hiesige Gesellschaft der neuen Heimat.

 

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.