Minister Laschet: "Neue Formen des Ehrenamtes wichtig"

25. Juni 2009

Minister Armin Laschet: „Neue Formen des Ehrenamtes wichtig“ - Bundesverband Deutscher Stiftungen und Generali Zukunfts­fonds veranstalten Zukunftssymposium

„Für die Gesellschaft ist freiwilliges Engagement wichtig. Es leistet einen wesentlichen Beitrag für den Bestand und die Weiterentwicklung unse­rer Demokratie“, betonte Minister Armin Laschet heute auf dem ersten Zukunftssymposium „Bürgerengagement und gesell­schaftlicher Wandel“.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

„Für die Gesellschaft ist freiwilliges Engagement wichtig. Es leistet einen wesentlichen Beitrag für den Bestand und die Weiterentwicklung unse­rer Demokratie“, betonte Minister Armin Laschet heute (25. Juni 2009) auf dem ersten Zukunftssymposium „Bürgerengagement und gesell­schaftlicher Wandel“ des Bundesverbands Deutscher Stiftungen in Zu­sammenarbeit mit dem Generali Zukunftsfonds in Köln. „Freiwilliges En­gagement der Bürgerinnen und Bürger lässt sich vom Staat nicht anord­nen. Politik kann dazu beitragen, Ehrenamt zu fördern. Wir wollen Chancengleichheit schaffen und mehr Menschen einen Zugang zu bür­gerlichem Engagement eröffnen“, so der Minister weiter.

Die Politik sei gefordert, Bürgerinnen und Bürger zu motivieren, ihre ei­genen Angelegenheiten selbstverantwortlich zu regeln und sich darüber hinaus für ihre Mitmenschen einzusetzen - unabhängig von Herkunft, Beruf oder Status. Laschet sagte: „Wir wünschen uns, dass möglichst viele Menschen engagiert durch ihr Leben gehen und in ihren unter­schiedlichen Lebensphasen gesellschaftlich aktiv sind.“

Es gelte weitere Potenziale für das Engagement zu heben. Junge Men­schen müssten frühzeitig für gesellschaftliches Engagement begeistert werden. Auch aktive ältere Menschen mit ihrer wertvollen Berufs- und Lebenserfahrung sollten Gelegenheiten vorfinden, die ihnen sinnstif­tende nachberufliche Tätigkeiten ermöglichen. Angesichts des demo­grafischen Wandels sei die Vielfalt der generationenübergreifenden Projekte in Nordrhein-Westfalen beeindruckend. Aber auch Unterneh­men als wichtiger Teil der Gesellschaft seien gefordert, ihre Kompeten­zen zur Lösung von Zukunftsaufgaben einzubringen.

Minister Laschet: „Wenn wir bürgerschaftliches Engagement als Weg zu gesellschaftlicher Teilhabe und Integration verstehen, müssen wir auch Menschen mit Zuwanderungsgeschichte ausdrücklich ansprechen und ihr Engagement ermutigen und fördern. Umgekehrt müssen sich aber auch Verbände, Vereine und Initiativen für den Einsatz der Zugewan­derten öffnen.“

Das freiwillige ehrenamtliche Engagement von sechs Millionen Men­schen in Nordrhein-Westfalen sei nicht selbstverständlich, so Minister Laschet. Der Staat müsse vorteilhafte Rahmenbedingungen für diesen Einsatz seiner Bürgerinnen und Bürger schaffen. Die Förderung des Ehrenamtes durch den Staat dürfe aber kein Vorwand für einen Rück­zug aus der Verantwortung für eine grundlegende soziale Daseinsfür­sorge sein.

Informationen über Projekte des Landes zur Engagementförderung, wie der landesweiten Ehrenamtskarte, finden sich auf den Internetseiten www.engagiert-in-nrw.de und www.ehrensache.nrw.de.

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