Mit realistischen Altersbildern gegen Benachteiligungen im Alter

7. September 2009

Minister Armin Laschet: „Mit realistischen Altersbildern gegen Benachteiligungen im Alter“

„Dass ältere Menschen diskriminiert werden, hängt eng mit negativen und falschen Altersbildern zusammen. Die bisherige Sicht auf die ältere Generation stellt noch immer auf deren vermeintliche Defizite ab und bildet so den Nährboden für Altersdiskriminierung“, sagte Generationen­minister Armin Laschet heute im Rahmen der Fachtagung „Neue Wege aus der Altersdiskriminierung“ in Köln.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

„Dass ältere Menschen diskriminiert werden, hängt eng mit negativen und falschen Altersbildern zusammen. Die bisherige Sicht auf die ältere Generation stellt noch immer auf deren vermeintliche Defizite ab und bildet so den Nährboden für Altersdiskriminierung“, sagte Generationen­minister Armin Laschet heute (7. September 2009) im Rahmen der Fachtagung „Neue Wege aus der Altersdiskriminierung“ in Köln.

Minister Laschet weiter: „Wenn wir zulassen, dass ältere Menschen ausgegrenzt und diskriminiert werden, verlieren wir wichtige Erfahrun­gen und Ressourcen.“ Daher verfolge das Land Nordrhein-Westfalen die Strategie, Einstellungen und Wahrnehmungen zu verändern.

Seniorenpolitik in Nordrhein-Westfalen: Für mehr Gleichbehand­lung älterer Menschen

Die Bekämpfung von Altersdiskriminierung ist seit 2005, das heißt seit der Gründung des Generationenministeriums – noch vor Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes – ein inhaltlicher Schwer­punkt der Seniorenpolitik des Landes. Bislang ist Nordrhein-Westfalen das einzige Bundesland, das sich mit diesem Thema auseinander gesetzt hat und dies auch weiter tut. Neben zwei landesweiten Fach­veranstaltungen wurden weitere Maßnahmen zur Bekämpfung der unterschiedlichen Formen von Altersdiskriminierung ergriffen, beispiels­weise die Prüfung der landesrechtliche Vorschriften auf diskriminierende Altersgrenzen, die Abschaffung der Altersgrenze für Bürgermeisterinnen und Bürgermeister und Vereinbarungen mit den Banken und Sparkas­sen in Nordrhein-Westfalen gegen Altersdiskriminierung. Darüber hinaus wurden Materialien zur Aufklärung und zur Stärkung sowie Unterstützung älterer Menschen in diskriminierenden Situationen ent­wickelt, beispielsweise das Faltblatt „Altersdiskriminierung – was tun?“.

„Mit diesen Aktivitäten wollen wir Impulse für die Einbeziehung des Potenzials älterer Menschen in unserer Gesellschaft geben“, so der Minister. Diese wirken gegen Ausgrenzung und dämmen so die Gefahr von Altersdiskriminierung ein.

Neue Wege gehen – Partizipation ermöglichen

In der 2007 gestarteten Landesinitiative „Junge Bilder vom Alter“, werden neue Ansätze zur Altersdiskriminierung entwickelt und erprobt. Diese gilt es nachhaltig zu nutzen, denn realistische Altersbilder sind ein gesellschaftlich bedeutsamer Gewinn für alle.

„Dass dies alles unter Einbeziehung derjenigen geschieht, die es vor allem betrifft oder betreffen kann - älteren Menschen selbst -, ist selbst­verständlich“, so Laschet.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Telefon 0211/8618-4338.

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