Menschen in Nordrhein-Westfalen können Integration

29. Juni 2009

Minister Armin Laschet: „Menschen in Nordrhein-Westfalen können Integration“ - Podiumsdiskussion zur Zukunftskommission in Dortmund

„Für die große Mehrheit der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte ist Deutschland zur Heimat geworden. Sie sind hier nicht fremd, sie sind hier zu Hause“, sagte Integrationsminister Armin Laschet heute bei einem Podiumsgespräch zum Bericht der Zukunftskommission „Nordrhein-Westfalen“.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

„Für die große Mehrheit der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte ist Deutschland zur Heimat geworden. Sie sind hier nicht fremd, sie sind hier zu Hause“, sagte Integrationsminister Armin Laschet heute (29. Juni 2009) in Dortmund bei einem Podiumsgespräch zum Bericht der Zukunftskommission „Nordrhein-Westfalen“. „Wenn ein Bundesland Integration kann, dann ist es Nordrhein-Westfalen“, betonte Laschet. Er verwies auf die immer wieder gezeigte Leistung der Menschen, Neues und Unbekanntes nicht abzustoßen, sondern sich damit auseinander­zusetzen und es als Bereicherung anzunehmen.

„Zum besonderen Charme unseres Bundeslandes gehört seine Fähig­keit, Gegensätze zu überwinden und aus Fremden gleichberechtigte und selbstbewusste Bürgerinnen und Bürger zu machen. Darauf können wir alle stolz sein“, so Laschet. Er diskutierte gemeinsam mit der Juristin und Autorin Seyran Ateş, dem Politikwissenschaftler Professor Dr. Hubert Kleinert und dem Schriftsteller Zafer Şenocak.

Die Veranstaltung gehört zu einer Reihe von öffentlichen Podiums­veranstaltungen zum Bericht der Zukunftskommission Nordrhein-West­falen, mit der die Ergebnisse in einer breiten öffentlichen Debatte zur Diskussion gestellt werden und jedem Bürger, jeder Bürgerin des Landes zugänglich gemacht werden. Dabei diskutieren Mitglieder der Landesregierung und der Zukunftskommission mit Wissenschaftlern, Künstlern und prominenten Experten.

Der Bericht wurde am 20. April 2009 Ministerpräsident Jürgen Rüttgers übergeben. Unter dem Vorsitz des jüngst verstorbenen Lord Ralf Dahrendorf haben sich 22 Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik mit der Zukunft Nordrhein-Westfalens befasst, die gesellschaft­liche und politische Entwicklungen analysiert und Empfehlungen für politische Reformen gegeben.

Ein Schwerpunktthema der Kommission war die Zuwanderungs- und Integrationspolitik. „Es unterstreicht die herausragende Bedeutung der Themen Zuwanderung und Integration für Nordrhein-Westfalen, dass sie so hoch auf der Agenda der Zukunftskommission standen. Zugleich ist es auch eine Bestätigung der Entscheidung des Ministerpräsidenten, das erste deutsche Integrationsministerium einzurichten“, sagte Laschet.

Der Kommissionsbericht betont in Übereinstimmung mit der Politik des Landes, dem Integrationsbericht und dem Aktionsplan Integration, wie wichtig Bildung für das Gelingen des Integrationsprozesses ist. „Der Bericht zeigt, dass wir in Nordrhein-Westfalen auf dem richtigen Weg sind. Wir müssen die ethnische, religiöse und kulturelle Vielfalt unseres Landes nicht als Bedrohung, sondern als Chance und Herausforderung begreifen“, erklärte Integrationsminister Laschet.

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