Kindererziehung darf nicht zur beruflichen Sackgasse für Frauen werden

27. März 2009

Minister Armin Laschet: „Kindererziehung darf nicht zur beruflichen Sackgasse für Frauen werden“

„Beruf und Familie müssen für Frauen und Männer gleichermaßen vereinbar sein. Es kann nicht sein, dass im 21. Jahrhundert immer noch viele Mütter ihre Erwerbswünsche nicht so verwirklichen, wie sie es möchten“, sagte heute Frauenminister Armin Laschet anlässlich der Fachtagung „Potenzial Wiedereinsteigerinnen - Wege zurück in den Beruf“.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:

„Beruf und Familie müssen für Frauen und Männer gleichermaßen ver­einbar sein. Es kann nicht sein, dass im 21. Jahrhundert immer noch viele Mütter ihre Erwerbswünsche nicht so verwirklichen, wie sie es möchten“, sagte heute (27. März 2009) Frauenminister Armin Laschet anlässlich der Fachtagung „Potenzial Wiedereinsteigerinnen - Wege zurück in den Beruf“ in Düsseldorf.

Allein in Nordrhein-Westfalen leben 750.000 Mütter, von denen jede Dritte gerne wieder arbeiten würde. Das sind landesweit 240.000 Frauen, die sich aufgrund ihres Mutterseins unfreiwillig beruflich ein­schränken müssen. Diese Frauen haben überwiegend noch ein langes Berufsleben vor sich: 60 Prozent sind jünger als 40 Jahre, ein Drittel zwischen 40 und 50 Jahre. Der Großteil ist gut bis sehr gut qualifiziert. Minister Laschet: „Dies ist ein Potenzial, das uns verloren zu gehen droht, weil wir auf diesem Feld immer noch ein Entwicklungsland sind. In einer Gesellschaft des langen Lebens brauchen wir aber die Potenzi­ale eines jeden Einzelnen.“

Die Fachtagung, die über 200 Teilnehmer und Teilnehmerinnen be­suchten, diente dem Erfahrungsaustausch und der Ideenfindung. So wurden beispielsweise Themen erörtert, wie die Rückkehr in den Beruf nach einer Familienphase von unterschiedlichen Einrichtungen und Ak­teuren bereits jetzt praktisch unterstützt wird und welche weiteren An­gebote notwendig sind „Frauen, die mit ihrer Familienarbeit für die Zu­kunft unseres Landes unverzichtbare Leistungen erbringen, dürfen in ihrer beruflichen Entwicklung nicht in eine Sackgasse geraten. Gerade wenn sie familienbedingt ihre Berufstätigkeit unterbrochen haben, müs­sen sie die Unterstützung auf dem Weg zurück in den Beruf erhalten, die sie brauchen,“ so Minister Laschet auf der in Kooperation mit dem nordrhein-westfälischen Arbeitsministerium und der Regionaldirektion für Arbeit NRW der Bundesagentur für Arbeit veranstalteten Tagung.

Der berufliche Wiedereinstieg nach einer Erziehungszeit ist untrennbar mit der Frage verbunden, ob ein ausreichendes Betreuungsangebot für die Kinder vor Ort vorhanden ist. „Das seit 2007 eingeführte Elterngeld und der massive Ausbau von U3-Plätzen, die Aktivitäten der Landesre­gierung zur Umwandlung der Kindertageseinrichtungen in Familienzent­ren und zum Ausbau der Ganztagsplätze sind gute, schnelle und längst überfällige Schritte in die richtige Richtung“, sagte Laschet.

Das Frauenministerium unterstützt den beruflichen Wiedereinstieg unter anderem mit dem seit Januar frei geschalteten Internetportal www.wiedereinstieg.nrw.de und der Landesinitiative Netzwerk W, mit der das Land die Aktivitäten regionaler Kooperationen zur Unterstützung der Berufsrückkehr fördert.

 

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