Kinder und Jugendliche stark machen in eigener Sache

12. August 2009

Minister Armin Laschet: „Kinder und Jugendliche stark machen in eigener Sache“ / „Internationaler Tag der Jugend“

„Gerade in einer älter werdenden Gesellschaft, in der die Interessen von Kindern und Jugendlichen aus dem Blick zu geraten drohen, brauchen Kinder und Jugendliche Unterstützung bei der Wahrnehmung und Durchsetzung ihrer Interessen und Rechte“, so Kinder- und Jugendminister Armin Laschet am „Internationalen Tag der Jugend“.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

„Gerade in einer älter werdenden Gesellschaft, in der die Interessen von Kindern und Jugendlichen aus dem Blick zu geraten drohen, brauchen  Kinder und Jugendliche Unterstützung bei der Wahrnehmung und Durchsetzung ihrer Interessen und Rechte“, sagte heute (12. August 2009) Kinder- und Jugendminister Armin Laschet aus Anlass des „Internationalen Tag der Jugend“, den die Vereinten Nationen 1999 beschlossen haben. „Nordrhein-Westfalen ist ein Land der Kinderechte. Dazu gehört auch“, so Minister Laschet, „dass wir jungen Menschen auf allen Ebenen die Möglichkeit geben mitreden zu können, wenn sie betroffen sind. Wir wollen starke und selbstbewusste Kinder und Jugendliche.“

Nordrhein-Westfalen fördert entsprechende Projekte in den Kommunen und Jugendorganisationen über den Kinder- und Jugendförderplan mit jährlich 350.000 Euro. Hier können junge Menschen ganz konkret mitwirken. Derzeit sind in 74 nordrhein-westfälischen Städten und Gemeinden Kinder- und Jugendgremien aktiv, teils als Jugendparlamente, teils als Jugendbüros und ähnliche Formen.  Laschet: „Zentrales Ziel der Landesregierung ist es, Kinder und Jugendliche zu fördern und ihre Zukunftsperspektiven zu sichern. Die Landesregierung schafft die Rahmenbedingungen für ein gelingendes Aufwachsen.“ Dazu zählt, Kindern und Jugendlichen die bestmöglichen Entwicklungschancen zu bieten, sie individuell zu fördern, sie bei der Wahrnehmung ihrer Rechte zu unterstützen und sie an den sie betreffenden Angelegenheiten zu beteiligen. Die Kinder und Jugendlichen, die sich in den Kinder- und Jugendparlamenten engagieren, kommen aus unterschiedlichen Schulformen und sozialen Schichten. Das Altersspektrum reicht von 8 bis 18 Jahren, die verstärkte Aktivierung von Mädchen und von Kindern und Jugendlichen mit Zuwanderungsgeschichte gelingt zunehmend.

Thematisch befassen sich die Gremien mit allen Bereichen, die sie für die Gestaltung ihres Alltags und ihrer Lebenswelten sowie der ihrer Mitmenschen für besonders wichtig erachten. Das können Fragen der Gestaltung der engeren, lokalen Umgebung, des Zusammenlebens von Generationen und Nationalitäten, der Gewalt- und Drogenproblematik, des Schutzes der Umwelt, der Beachtung von Grundrechten und sozialer Gerechtigkeit und vieles mehr sein.
„Kinder und Jugendliche sind vielfach der beste Anwalt in eigener Sache. Die Kinder- und Jugendparlamente sind dabei ein wichtiges Instrument, um Kinder und Jugendliche an den Entscheidungen vor Ort zu beteiligen und so für ein generationengerechtes Umfeld sorgen. Das gilt auch für die 21 Jugendverbände, in denen rund 250.000 Jugendliche ehrenamtlich tätig sind“, sagte Minister Laschet.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Telefon 0211/8618-4338.

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