Fußball-WM 2010 fördert die Entwicklung in Südafrika

4. September 2009

Minister Armin Laschet: „Fußball-Weltmeister­schaft 2010 fördert die Entwicklung in Südafrika und stärkt die nordrhein-westfälische Partnerschaft mit der Provinz Mpumalanga“

„In 279 Tagen geht das Fiebern wieder los. Nächstes Jahr um diese Zeit werden wir wissen, wer es geschafft hat, den Weltmeistertitel der FIFA mit nachhause zu bringen. Für Nordrhein-Westfalen ist die WM 2010 aber noch ein bisschen mehr als nur Fußball: Sie wird die Entwicklung in Südafrika fördern und unsere Partnerprovinz Mpumalanga stärken.“, sagte heute Integrationsminister Armin Laschet anlässlich der Veranstaltung "Fußball WM 2010 in Südafrika - Motor für Entwicklung und Partnerschaft" in Düsseldorf.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

„In 279 Tagen geht das Fiebern wieder los. Nächstes Jahr um diese Zeit werden wir wissen, wer es geschafft hat, den Weltmeistertitel der FIFA mit nachhause zu bringen. Für Nordrhein-Westfalen ist die WM 2010 aber noch ein bisschen mehr als nur Fußball: Sie wird die Entwicklung in Südafrika fördern und unsere Partnerprovinz Mpumalanga stärken. Auf die kurze Formel gebracht heißt das: Die Weltmeisterschaft gibt Kraft und ist ein Motor für Entwicklung und Partnerschaft!“, sagte heute (4. September 2009) Integrationsminister Armin Laschet anlässlich der Veranstaltung "Fußball WM 2010 in Südafrika - Motor für Entwicklung und Partnerschaft" in Düsseldorf.

An der Südafrika-Abendveranstaltung, die vom Integrationsministerium gemeinsam mit der Botschaft der Republik Südafrika organisiert wurde, nahmen neben dem südafrikanischen Tourismusminister Marthinus von Schalkwyk, dem Botschafter der Republik Südafrika, S.E. Sonwabo Eddie Funde, auch der deutsche Botschafter der südafrikanischen Hauptstadt Pretoria, Dieter W. Haller, der Schatzmeister des Deutschen Fußball Bundes, Horst R. Schmidt, der Geschäftsführer des Bischöf­lichen Hilfswerks MISEREOR, Dr. Martin Bröckelmann-Simon, sowie der Entertainer Oliver Pocher, der zum Fußball Botschafter Südafrika er­nannt wurde, teil.

Minister Laschet berichtete über die „auf Hochtouren“ laufenden Arbei­ten in der Partnerprovinz: „Bezüglich des Öffentlichen Verkehrs machen die Ausrichterstädte erhebliche Fortschritte. Neue Buslinien mit vertak­teten Abfahrzeiten werden eingerichtet; Krankenhäuser erhalten modern eingerichtete Ambulanz-Stationen; Feuerwehren werden modernisiert. Die Innenstadt der Hauptstadt der Partnerprovinz Mpumalanga wird be­grünt und verschönert.“

Zudem unterstrich Laschet die Bereitschaft der Landesregierung, die Partnerprovinz Mpumalanga mit der Ausrichter-Stadt Nelspruit weiter bei der Vorbereitung der WM zu unterstützen: Seinem Ministerkollegen aus Südafrika und dem Botschafter der Republik Südafrika versicherte der nordrhein-westfälische Minister, dass ein beurlaubter Bildungsexperte des Landes bis zum Juli 2010 den WM-Sonderarbeitsstab der Provinz­regierung als Integrierte Fachkraft über das Centrum für Internationale Migration und Entwicklung (CIM/GTZ) weiter unterstützt und Sport- und Jugendprojekte zwischen Nordrhein-Westfalen und Mpumalanga um­setzt. Auch nordrhein-westfälische Experten der Polizei und der Feuer­wehr beraten die Provinzregierung und die Ausrichterstadt Nelspruit bei Fragen der Sicherheit und des Katastrophenschutzes.

„Mit der finanziellen Unterstützung unseres Landes werden allein in die­sem Jahr rund 1000 Lehrerinnen und Lehrer und junge Menschen für die Durchführung von Sport-Aktivitäten in der Provinz qualifiziert. Unter­stützung erhält die Sportjugend Nordrhein-Westfalen dabei vom West­deutschen Fußball- und Leichtathletik-Verband“, so Laschet. Der Minis­ter wies weiter darauf hin, dass Volonteers für die Weltmeisterschaft 2010 für die Betreuung von Fans aus aller Welt ausgebildet werden.

Botschafter Sonwabo Eddie Funde betonte in seiner Rede ebenfalls die gute Kooperation der beiden Länder: „Nordrhein-Westfalen ist seit 1995, als die Zusammenarbeit mit der Provinz Mpumalanga initiiert wurde, zu einem engagierten und verlässlichen Partner bei der Entwicklungszu­sammenarbeit mit Südafrika geworden, sowohl mit Staatlichen als auch mit Nicht-Regierungsorganisationen. Wir freuen uns sehr über den Elan, den alle Partner Südafrikas für die weitere Entwicklung unseres Landes anlässlich der FIFA WM mitbringen.“

In der Partnerprovinz mit dem neugebauten Mbombela-Stadion (Kapa­zität: 46 000 Plätze) auf einer Höhe von 760 Metern werden im Juni 2010 vier Vorrunden-Spiele ausgetragen. Um das Stadion herum soll eine Fußball-Akademie zur Ausbildung von Trainern, Spielern, Betreu­ern und Schiedsrichtern errichtet werden. Minister Laschet: „Wenn die Planungen konkreter werden und die finanziellen Grundlagen geschaf­fen sind, sind wir bereit, mit nordrhein-westfälischem Know How zu un­terstützen.“ Sinnvolle Freizeitgestaltung für junge Menschen sei gerade vor dem Hintergrund der hohen HIV-Aids Infizierungsrate in Mpuma­langa von großer Wichtigkeit.

Auch nordrhein-westfälische Firmen profitieren von den Investitionen in und um die zehn WM-Stadien herum. So hat die Dortmunder Firma GoGaS Goch GmbH & Co. KG das Johannesburger Stadion „Ellis Park“ mit Infrarot-Leuchten zur Beheizung ausgestattet. „Wenn die Weltmeis­terschaft mit mehr als 450 000 Fans aus aller Welt ein Erfolg wird, wer­den auch deutliche Signale an Investoren mit Wirkung auf den ganzen Kontinent Afrika ausgehen“, sagte Laschet.

Die Zusammenarbeit mit der Provinz Mpumalanga wurde 2008 über die Unterzeichnung einer neuen Vereinbarung für fünf Jahre verlängert und umfasst die Bereiche Gute Regierungsführung, Organisation der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2010, Gesundheit und HIV/ Aids, Sport und Jugend-Förderung und Wirtschaftliche Entwicklung.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Telefon 0211/8618-4338.

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