Minister Laschet: Frühzeitig helfen, frühzeitig fördern und Jugendkriminalität an der Wurzel packen

24. Januar 2009

Minister Armin Laschet: „Frühzeitig helfen, frühzeitig fördern und Jugendkriminalität an der Wurzel packen“

„Prävention ist meistens das beste Hilfsmittel. Gerade bei der Kinder- und Jugendpolitik und gerade wenn es um die Bekämpfung der Jugendkriminalität geht“, sagte heute Jugendminister Armin Laschet im Rahmen der Auftaktveranstaltung zu den Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich des 150jährigen Bestehens der Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

„Prävention ist meistens das beste Hilfsmittel. Gerade bei der Kinder- und Jugendpolitik und gerade wenn es um die Bekämpfung der Jugend­kriminalität geht“, sagte heute (24. Januar 2009) Jugendminister Armin Laschet im Rahmen der Auftaktveranstaltung zu den Jubiläumsfeierlich­keiten anlässlich des 150jährigen Bestehens der Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos. Unter dem Titel „Verhaftet" richtet sich der Blickpunkt auf die Lebenswelten Jugendlicher. Ziel vieler Don Bosco Einrichtungen ist Präventionsarbeit gegen ein Abrutschen in die Kriminalität zu leisten.

„Wenn Kinder und Jugendliche straffällig werden, dann vor allem deshalb, weil ihr Aufwachsen zumeist von Hürden bestimmt wird, die nicht sozial integrativ, sondern vielfach ausgrenzend wirken. Diese jungen Menschen tragen häufig ein ganzes Paket an Niederlagen mit sich herum und haben kaum die Chance erfahren, sich positiv in die Gesellschaft zu integrieren“, betonte Laschet.

Ausgrenzung, Chancen- und Perspektivlosigkeit sowie fehlgeschlagene Integration in die Gesellschaft sind bei nahezu allen straffällig gewor­denen Jugendlichen übereinstimmende Befunde. Minister Laschet begrüßt daher Maßnahmen, bei denen einerseits schnelles und erzie­herisches Einwirken eine essentielle Rolle spielen, wo aber andererseits auch verschiedene Institutionen wie Polizei, Justiz und Jugendhilfe eng zusammenarbeiten müssen.

Auch Jugendliche und Heranwachsende, bei denen diese Hilfestellun­gen nicht mehr ankommen und die als besonders schwierig gelten, dürfen nach Auffassung von Minister Laschet nicht aufgegeben werden: „Das neue Jugendstrafvollzugsgesetz in Nordrhein-Westfalen bietet Jugendlichen, die sich im Strafvollzug befinden, zahlreiche Hilfen an, die Zeit im Jugendstrafvollzug sinnvoll zu nutzen. Denn Ziel muss es auch hier sein, dass sie nach dem Vollzug der Jugendstrafe ein Leben ohne Straftaten führen können.“

Um Kinder und Jugendliche frühzeitig vor einem Abgleiten in die Kriminalität zu schützen oder bereits straffällig gewordene Jugendliche zu unterstützen, fördert das Land zahlreiche Projekte für Kinder und Ju­gendliche. Dazu zählen Projekte zur Gewaltprävention, Maßnahmen zum Abbau sozialer Benachteiligungen, Schulmüdenprojekte, Fußball-Fan-Projekte oder auch Jugendhilfeeinrichtungen für straffällig gewor­dene Jugendliche.

 

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