Kultur: Ausstellungseröffnung "Ideologie und Terror der SS"

15. April 2010

Minister Armin Laschet eröffnet Ausstellung „Ideologie und Terror der SS“ in der Wewelsburg: „Erinnerungskultur steht vor neuen Herausforderungen“

"Die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil der Entwicklung der Demokratie geworden", sagte Minister Laschet bei der Er­öffnung der neuen Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS".

Die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen teilt mit:

"Die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil der Entwicklung der Demokratie geworden", sagte Minister Armin Laschet heute (15. April 2010) anlässlich der Er­öffnung der neuen Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS" in der Wewelsburg im Kreis Paderborn. "Die Wewelsburg zählt zu den wichtigsten Erinnerungsorten in Nordrhein-Westfalen", so der Minister weiter. Die Ausstellung stellt auf anschauliche und interessante Weise die Geschichte der SS dar und gedenkt gleichzeitig der Opfer.

Der offene Umgang mit der Vergangenheit gehöre laut Laschet mittler­weile zum Grundkonsens aller Demokratien. Minister Laschet betonte bei seinem Besuch der Wewelsburg, dass es ein mutiger Schritt sei, ganz bewusst keine Hinterlassenschaften des Naziregimes wegzu­schließen. Die erhaltenen baulichen Relikte dieser Zeit werden in die Ausstellung einbezogen.

Ein besonderes Augenmerk legte der Minister auf das Phänomen, dass gerade unter den Besuchern der Mahn- und Gedenkstätten der Anteil junger Menschen, insbesondere derer mit einer Zuwanderungsge­schichte, steige.

"Kinder mit einer Zuwanderungsgeschichte sind Teil unseres Landes. Sie haben seit Geburt die deutsche Staatsbürgerschaft und werden in Zukunft auch Träger der Erinnerungskultur des Landes sein", sagte Laschet. Dies bedeute, dass sich auch die Erinnerungskultur verändern müsse.

Die Wewelsburg hat sich über die Grenzen Nordrhein-Westfalens hin­aus großes Ansehen erworben. Die Wewelsburg wurde 1934 vom Reichsführer der SS Heinrich Himmler gepachtet, der hier die Errichtung eines ideologischen Zentrums plante. Gigantische Bauvorhaben sollten von KZ-Häftlingen eines eigens für diesen Zweck im Ort eingerichteten Konzentrationslagers realisiert werden.

Weitere Informationen unter www.wewelsburg.de.

Ansprechpartnerin für Journalisten bei weiteren Fragen:
Lydia Anita Jendryschik, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen, Te­lefon: 0211-8618-4652.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an das Büro der Landeszentrale für politische Bildung, Lydia Anita Jendryschik, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 0211 8618-4652.

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