Eltern brauchen mehr Unterstützung in Erziehungsfragen

10. April 2009

Minister Armin Laschet: Eltern brauchen mehr denn je Unterstützung in Erziehungsfragen

Das soeben vorgestellte Generationenbarometer 2009 des Allensbach Instituts hat ergeben, dass rund zwei Drittel der Eltern Kindererziehung bereichernd, aber anstrengend finden und die Hälfte sogar meint, Kindererziehung sei schwieriger geworden. Viele wünschen sich Unterstützung auch von außen.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

Das soeben vorgestellte Generationenbarometer 2009 des Allensbach Instituts hat ergeben, dass rund zwei Drittel der Eltern Kindererziehung bereichernd, aber anstrengend finden und die Hälfte sogar meint, Kindererziehung sei schwieriger geworden. Viele wünschen sich Unter­stützung auch von außen. „Die Familienbildung in Nordrhein-Westfalen bietet dazu eine Reihe von guten Angeboten für Familien mit Kindern“, erklärte heute (10. April 2009) Familienminister Armin Laschet in Düsseldorf angesichts der aktuellen Debatte um die Situation von Familien in Deutschland.

„Es ist begrüßenswert, dass die meisten Eltern ihre Kinder zu selbst­bewussten Persönlichkeiten erziehen wollen“, so Laschet. „Den einzig richtigen Weg gibt es nicht. Deshalb bieten die Familienbildungsstätten in Nordrhein-Westfalen Elternkurse an, die Eltern in Erziehungsfragen beraten und unterstützen“, sagte der Minister. Die Forderung nach ver­bindlichen Erziehungskursen für Eltern lehnt Laschet ab: „Ich halte nichts von Zwang. Viel besser ist es, Eltern gute Angebote zu machen und ihnen zu sagen, wo sie Rat und Hilfe erfahren.“

Die Familienbildung gibt Eltern wertvolle Unterstützung zum Beispiel durch Elternschulen. Die Angebote der Verbände sind auf der trägerübergreifenden Internetseite der Landesarbeitsgemeinschaften der Familienbildung www.familienbildung-in-nrw.de zu finden. Die Familienbildung wird vom Familienministerium in diesem Jahr mit rund 16,7 Millionen Euro gefördert. In der Landesförderung enthalten ist auch ein Zuschuss, der einkommensschwachen Familien Ermäßigungen bei den Kursgebühren ermöglicht. Nähere Informationen dazu geben die einzelnen Bildungsstätten.

Um die Angebote niederschwellig zu machen und alle Eltern zu errei­chen, hat die Landesregierung mit dem Kinderbildungsgesetz (KiBiz) Familienzentren eingeführt, bei denen Familien mit Kindern ein niederschwelliges Angebot finden, bei dem sie Rat und Hilfe erhalten. Die Familienbildungsstätten kooperieren dabei mit Kindertageseinrich­tungen und anderen familienbezogenen Diensten. So verknüpfen sie zum Beispiel Kinderbetreuung mit Familienbildung und Beratung.

Inzwischen gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 1.500 Familienzentren, davon sind bereits rund 950 zertifiziert. Die Träger der Familienzentren erhalten eine zusätzliche Landesförderung von 12.000 Euro pro Jahr. Damit werden zusätzliche Angebote ermöglicht sowie deren Vernetzung und Koordinierung unterstützt. Daneben ist das Land auch an der Förderung der Kooperationspartner von Familienzentren – der Famili­enbildung und Familienberatung – beteiligt. Weitere Informationen zu den Familienzentren gibt es auf der Internetseite www.familienzentren.nrw.de .

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