Interkulturelle Woche ist ein wichtiger Beitrag zur Integration

6. Februar 2009

Minister Armin Laschet: „Die Initiative Interkulturelle Woche ist ein wichtiger Beitrag zur Integration“

„Die Initiative ‚Interkulturelle Woche’ leistet einen wichtigen Beitrag für ein besseres Miteinander von Zugewanderten und Einheimischen", hob Integrationsminister Armin Laschet anlässlich der Vorbereitungstagung hervor, zu der mehr als 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem ganzen Bundesgebiet nach Düsseldorf angereist sind.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

„Die Initiative ‚Interkulturelle Woche’ leistet einen wichtigen Beitrag für ein besseres Miteinander von Zugewanderten und Einheimischen. Sie trägt dazu bei, Klischees zu beseitigen und neugieriger auf den Anderen zu werden“, hob Integrationsminister Armin Laschet heute (6. Februar 2009) anlässlich der diesjährigen bundesweiten Vorbereitungstagung hervor, zu der mehr als 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem ganzen Bundesgebiet nach Düsseldorf angereist sind.

Das Leitmotiv „Misch mit!“, unter dem die Interkulturelle Woche 2009 steht, fordert vor allem diejenigen auf sich einzumischen und mit zu agieren, die ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland haben. „Das Motto ist gerade in diesem Jahr sehr gut gewählt, da dieses Jahr in beson­derer Weise ein Jahr der politischen Partizipation, ein Jahr des aktiven deutschen Staatsbürgers ist, der sowohl auf Bundes- als auch auf Landes- und Kommunalebene mitmischen kann“, so Minister Laschet. Im Gegensatz dazu können EU-Bürgern nur an der Kommunalwahl teilnehmen, ausländische Staatsbürger sind von allen drei Wahlen ausgeschlossen.

Gerade deshalb ist es besonders wichtig, dass mehr Menschen aus­ländischer Herkunft mit Lebensmittelpunkt in Deutschland zur deutschen Staatsbürgerschaft motiviert werden, um tatsächlich „mitmischen“ zu können. Mit der Einbürgerung und damit der rechtlichen Gleichstellung der Zugewanderten mit den Alteingesessenen wird dies beendet. Aus diesem Grund wirbt Nordrhein-Westfalen mit einer Einbürgerungs­kampagne für mehr Einbürgerung. Ein besonderer Blick wird dabei auf die sogenannten „Optionskinder“, die sich nach ihrem 18. Lebensjahr für eine Staatsbürgerschaft entscheiden müssen, gerichtet. Diese sollten sich idealerweise für die deutsche entscheiden.

Im Rahmen der „Interkulturellen Woche“ wird ein Schwerpunkt auf die Verbesserung der politischen Mitwirkung von Menschen mit Zuwan­derungsgeschichte gelegt. Dies ist ein wichtiger Aspekt für gesellschaft­liche Teilhabe und richtig zugleich, aber längst nicht der einzige. Gleiche Chancen auf Bildung, Ausbildung und einen sicheren und qualifizierten Arbeitsplatz sind ebenso wichtig. Hier gibt es noch Stolpersteine. „Mit dem Nationalen Integrationsplan auf Bundesebene und dem Aktions­plan Integration in Nordrhein-Westfalen sind wir auf einem guten Weg“, so Laschet.

Die Interkulturelle Woche ist eine Initiative der Deutschen Bischofs­konferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie. Sie wird von den Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden, Kommunen, Ausländerbeiräten und Integrations­beauftragten, Migrantenorganisationen und Initiativgruppen unterstützt und mitgetragen. Sie wird seit 1975 durchgeführt. In diesem Jahr findet sie statt vom 27. September bis zum 3. Oktober. Eröffnet wird sie mit einer Auftaktveranstaltung am 18. September in München. Weitere Informationen unter: http://www.interkulturellewoche.de.

 

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