Auf gesellschaftliche Veränderungen reagieren

27. April 2009

Minister Armin Laschet: „Die Familie ist und bleibt die Kernzelle der Gesellschaft“ - Auf gesellschaftliche Veränderungen reagieren

„Weniger Kinder, mehr ältere Menschen und eine Gesellschaft, deren kulturelle Identität vielschichtiger wird - angesichts dieser Entwicklung wird es immer wichtiger, dass es einen Ort gibt, der verhindert, dass sich die Menschen als Spielball der Veränderung empfinden“, sagte heute Familienminister Armin Laschet.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

„Weniger Kinder, mehr ältere Menschen und eine Gesellschaft, deren kulturelle Identität vielschichtiger wird - angesichts dieser Entwicklung wird es immer wichtiger, dass es einen Ort gibt, der verhindert, dass sich die Menschen als Spielball der Veränderung empfinden. Für die meisten ist dieser Ort immer noch die Familie“, sagte der nordrhein-westfälische Familienminister Armin Laschet heute (27. April 2009) bei der Veranstaltung „Zukunftsblicke“ in Berlin.

„Die Tatsache, dass so viele junge Menschen von Familie begeistert sind und ein Leben mit Kindern als Erfüllung ihres Lebens betrachten, ist ein enormer Ansporn für die Politik“, so der Minister. Allerdings gebe es eine deutliche Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit.

Moderne Familienpolitik müsse sich den Hemmnissen für Familiengründung und Familienalltag stellen. Dabei gehe es nicht nur um die Betreuung von Kindern, sondern auch um die Sorge für ältere Menschen.

Als zentrale Elemente einer modernen Familienpolitik nannte der Minister die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die Verbesserung des Familienleistungsausgleichs, Maßnahmen zur Reduzierung des Armutsrisikos, frühe Bildung und Förderung, aber auch frühe Hilfen, Schutz und Sicherheit.

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat eine ganze Reihe innovativer Projekte zur Verbesserung der Situation der Familien ange­stoßen. Der Minister nannte beispielhaft den Ausbau der Kinderbetreuung für Unterdreijährige, die Ganztagsangebote an Schulen, die zusätzliche Sprachförderung im Kindergarten und die flächendeckende Einrichtung von Familienzentren sowie vielfältige Angebote zur Qualifizierung und Vernetzung von Fachleuten.

„Familien zu fördern ist eine Standort- und Zukunftsfrage für Kommunen und Wirtschaft. Wir brauchen dabei aber auch das Engagement der Zivilgesellschaft“, so der Minister. Es sei eine gemeinsame Aufgabe von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft, familiengerechte Rahmenbedingungen zu schaffen.

Die Landesregierung hat deshalb Ende 2008 im Rahmen der Landes-initiative „Familie kommt an. In Nordrhein- Westfalen“ ein Aktionsbündnis mit 15 Dachorganisationen unter anderem aus Wirtschaft, Wohlfahrtsverbänden und Familienorganisationen auf Landesebene vereinbart und mit ihnen gemeinsam ein Memorandum für familiengerechte Kommunen verabschiedet. „Wir haben uns vorgenommen, gemeinsam die Rahmenbedingungen für Familien zu verbessern“, so der Minister. „Denn Familienpolitik ist Zukunftspolitik!“

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