Minister Laschet würdigt ehrenamtliches Engagement

22. April 2009

Minister Armin Laschet: „Die Bürgergesellschaft ist auf das Engagement mündiger Bürgerinnen und Bürger angewiesen“

Ehrenamtliches Engagement trägt zum Zusammenhalt der Gesellschaft bei. Das betonte Generationenminister Armin Laschet heute anlässlich des Jahresempfangs des Arbeiter-Samariter-Bundes Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

„Ehrenamtliches Engagement, wie es beim Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) in vielen Bereichen erbracht wird, ist eine lebendige Ergänzung und Erweiterung hauptberuflicher Dienstleistungen. Es trägt dazu bei, persönliche und gesellschaftliche Bindungen zu verstärken. Gerade in Zeiten der Globalisierung und der Finanzkrise gewinnt bürgerschaftliches Engagement für die Integration des Gemeinwesens eine besonders große und wichtige Rolle“, sagte heute (22. April 2009) Generationenminister Armin Laschet anlässlich des Jahresempfangs des ASB Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. „Es trägt zum Zusammenhalt der Gesellschaft bei.“

Der Minister würdigte die Arbeit des ASB als ältestem Hilfs- und Wohlfahrtsverband in Deutschland, der sich den Anforderungen des modernen Sozialstaats gestellt habe: „Der ASB hat neue Aufgaben im sozialen Kontext übernommen, zum Beispiel in der Pflege und Betreuung, in der Jugendarbeit und in der Selbsthilfe, und hat sich zu einem professionellen Anbieter sozialer Dienste entwickelt.“ So seien nicht nur soziale Organisationen wie der ASB davon abhängig, dass sich Menschen engagierten. „Auch die Demokratie als Ganzes ist auf mündige Bürgerinnen und Bürger angewiesen, die sich aktiv einbringen, für ihre eigenen Belange, aber auch für die ihrer Mitmenschen. Dieses Engagement ist aber nicht selbstverständlich und verdient daher umso mehr Anerkennung“, so Laschet.

Potenziell Engagierte stellen Ansprüche an eine freiwillige Tätigkeit. Organisationen müssen sich dem stellen, indem sie beispielsweise intensiv für ein Ehrenamt werben, Engagierte als Mitgestaltende einbeziehen und Fortbildungen anbieten. Doch auch der Staat sei gefordert, förderliche Rahmenbedingungen zu schaffen: „Denn längst nicht alle, die sich ein freiwilliges Engagement vorstellen können, sind tatsächlich auch aktiv. Gerade bei jungen Menschen und Menschen mit Zuwanderungsgeschichte ist ein großes Engagementpotenzial zu heben“, so Laschet. Im nationalen Integrationsplan hätten sich Bund, Länder und Kommunen sowie die gesellschaftlichen Organisationen auch dazu verpflichtet, die interkulturelle Öffnung von Wohlfahrtsverbänden voran zu bringen.

Minister Laschet stellte auf dem Empfang auch das Projekt „Ehrenamtskarte“ der Landesregierung vor, die die öffentliche Anerkennung des bürgerschaftlichen Engagements in den Mittelpunkt stellt: „Land und Kommunen, die das Projekt Ende vergangenen Jahres gestartet haben, drücken mit der Karte ihre Wertschätzung für das mit hohem persönlichem Einsatz verbundene Ehrenamt aus und sagen mit der Karte Dankeschön.“

Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte erhalten mit der Karte Vergünstigungen in vielen öffentlichen und privaten Einrichtungen und Unternehmen in allen am Projekt teilnehmenden Orten. Das können Museen, Theater und Schwimmbäder genauso sein wie Einzelhändler, Apotheken, Kinos oder Hotels. Jede Kommune und jeder Kreis in Nordrhein-Westfalen kann sich am Projekt der Ehrenamtskarte beteiligen. Informationen zur Ehrenamtskarte, zu den teilnehmenden Kommunen und den Vergünstigungen finden sich auf der Internetseite www.ehrensache.nrw.de.

 

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.