Langenfelder Schulkinder beschäftigen sich mit der Erdbebenkatastrophe in Haiti

15. März 2010

Minister Armin Laschet: „Das ist vorbildlich!“ - Langenfelder Schulkinder beschäftigen sich mit der Erdbebenkatastrophe in Haiti - Schulen nutzen die Unterrichtsmaterialien

„Die Erdbebenkatastrophe im Januar in Haiti hat auch unsere Kinder tief erschüttert. Mit den eigens erstellten Unterrichtsmaterialien geben wir Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich auszutauschen und Hintergrundinformationen zu Haiti und zur Entwicklungsarbeit zu erhalten“, sagte Jugendminister Armin Laschet bei einem Besuch der katholischen Martinus Grundschule in Langenfeld-Richrath.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

„Die Erdbebenkatastrophe im Januar in Haiti hat auch unsere Kinder tief erschüttert. Mit den eigens erstellten Unterrichtsmaterialien geben wir Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich auszutauschen und Hintergrundinformationen zu Haiti und zur Entwicklungsarbeit zu erhalten“, sagte Jugendminister Armin Laschet heute (15. März 2010) bei einem Besuch der katholischen Martinus Grundschule in Langenfeld-Richrath. Zahlreiche Schulen Land haben die Unterrichtsmaterialien für Grundschulen und die Sekundarstufe I bereits im Unterricht eingesetzt. Die Materialien enthalten unter anderem Aufgaben zur Recherche rund um die mediale Berichterstattung zur Erdbebenkatastrophe, über die Armutssituation in Haiti und klären über Spenden und Hilfsorganisationen auf.

Die Kinder der Martinus Grundschule beschäftigen sich schon seit Längerem mit Haiti. Beispielsweise geht seit 1998 der Erlös der jährlichen Kaffeetafel zu St. Martin an die haitianische Partnerschule. Außerdem haben die Schülerinnen und Schüler für die Opfer der Erdbebenkatastrophe Spenden gesammelt. „Auch viele weitere Schulen haben für die Erdbebenopfer in Haiti gesammelt. Mal sind dabei kleinere, mal größere Beträge zusammen gekommen. Das ist ein tolles Zeichen der Solidarität“, sagte Minister Laschet.

Minister Laschet erklärte, es mache Sinn, auch die jenseits der Erdbebenkatastrophe zu stellenden Entwicklungsfragen in der Schule aufzugreifen. „Wichtige Fragen sind vor allem die Bedeutung der Armut für die Verwundbarkeit und die Überlebenschancen von Menschen nach derartigen Katastrophen und die Schwierigkeiten und Möglichkeiten einer Katastrophenhilfe, die sich auf dem Weg von der unmittelbaren Nothilfe zur langfristigen Entwicklungsarbeit befindet“, so Laschet. Die von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen, vom Welthaus Bielefeld und vom Kinderhilfswerk „Die Sternsinger“ zusammengestellten Unterrichtsmaterialien regen dazu an, auch über unsere langfristige Entwicklungsverantwortung nachzudenken. Die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen koordiniert die Spendenaktion „Nordrhein-Westfalen hilft Haiti“.

„Auch wenn die mediale Berichterstattung immer weniger wird, darf Haiti nicht aus unserem Gedächtnis verschwinden. Deshalb bitten wir auch weiterhin um Spenden“, so Minister Laschet. Schirmherr der Spendenaktion ist Ministerpräsident Jürgen Rüttgers.

Mit der gemeinsamen Kontonummer 12344 bei der Sparkasse Köln-Bonn (BLZ 370 50198) kann sowohl für die unmittelbare Nothilfe als auch für den Wiederaufbau gespendet werden.

Zur Initiative gehören action medeor, der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Care Deutschland, Deutsche Welthungerhilfe, HELP, das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“, Kindernothilfe, Malteser, Misereor und UNICEF.

Die Unterrichtsmaterialien und weitere Informationen gibt es im Internet unter www.nrw-hilft-haiti.de.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Telefon 0211 8618 4338.

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