Beim Blumenkauf auf das Fair-Trade-Siegel achten

7. April 2010

Minister Armin Laschet besucht Misereor in Aachen: „Beim Blumenkauf auf das Fair-Trade-Siegel achten!“

Minister Laschet hat dazu aufgerufen, beim Blumenkauf auf das „Fair-Trade-Siegel“ zu achten. Gemeinsam mit Misereor-Geschäftsführer Thomas Antkowiak und Jürgen Jansen vom „Eine Welt Forum“ eröffnete der Minister die Ausstellung „fair flowers – Mit Blumen für Menschenrechte“ in Aachen.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

„Kaufen Sie fair produzierte und fair gehandelte Blumen“, rief Minister Armin Laschet heute (7. April 2010) bei einem Besuch des Hilfswerkes Misereor auf. Minister Laschet eröffnete gemeinsam mit Misereor-Geschäftsführer Thomas Antkowiak und Dr. Jürgen Jansen vom Eine Welt Forum Aachen e.V. die Ausstellung „fair flowers – Mit Blumen für Menschenrechte“ in Aachen. „Die Ausstellung macht auf sehr anschauliche und interessante Art und Weise deutlich, dass es sehr wohl einen Unterschied macht, ob man fair produzierte und fair gehandelte Blumen kauft“, so Minister Laschet weiter.

„Während wir in den westlichen Ländern vom Blumenhandel profitieren, sind die Produzenten im Süden unwürdigen Arbeitsbedingungen ausgesetzt. Wir müssen uns stets unserer Verantwortung bewusst sein, dass wir mit unserem Konsumverhalten die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen in den Entwicklungsländern entscheidend beeinflussen“, sagte Laschet.

Die Wanderausstellung „fair flowers“ wurde von der Organisation Vamos e.V. in Münster im Rahmen einer gleichnamigen europaweiten Kampagne ins Leben gerufen und ist noch bis zum 14. April in Aachen zu sehen. Die Kampagne will auf die schlechten Arbeitsbedingungen, vor allem auf Blumenfarmen in Entwicklungsländern, aufmerksam machen. Es sind überwiegend Frauen, die in der internationalen Blumenindustrie häufig für Hungerlöhne arbeiten und nicht selten hochgiftigen Pestiziden ausgesetzt sind. Schwangere sind dabei besonders gefährdet. Große Bildformate, Multimedia- und Entdeckungselemente laden dazu ein, sich mit den häufig erschreckenden Facetten der globalen Blumenproduktion auseinanderzusetzen. Gleichzeitig wird den Verbrauchern gezeigt, wie sie fair und nachhaltig einkaufen können.

Minister Laschet wies darauf hin, dass sich die Landesregierung mit ihren vielfältigen entwicklungspolitischen Förderansätzen wie etwa dem „Koordinatorenprogramm“ oder dem Kooperationsprojekt „FA!RKaufen“ dafür einsetzt, entwicklungspolitisch bedeutsame Themen wie die faire Produktion und den fairen Handel von Schnittblumen in die öffentliche Diskussion zu bringen.

Die Ausstellung „fair flowers – Mit Blumen für Menschenrechte“ ist in Zusammenarbeit mit dem Eine Welt Forum Aachen e.V. noch bis zum 14. April 2010 im Foyer des Bischöflichen Hilfswerks MISEREOR in der Mozartstraße 9, täglich von 9.00 bis 16.00 Uhr zu besichtigen.
Weitere Informationen zur Ausstellung unter www.vamos-muenster.de.
Hintergrundinformationen zum Thema fairer Blumenhandel: www.fairflowers.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Telefon 0211 8618 4338.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.