Minister begrüßt Neuausrichtung der Deutschen Islamkonferenz

4. März 2010

Minister Armin Laschet begrüßt die Neuausrichtung der Deutschen Islamkonferenz

Nordrhein-Westfalen wird als Vorsitzland der Integrationsministerkonferenz in der angekündigten zweiten Phase der Deutschen Islam Konferenz einen Platz im Plenum einnehmen. „Der Dialog mit den in unserem Land lebenden und zu unserer Gesellschaft gehörenden Muslimen ist äußerst wichtig. Es ist gut, dass die Deutsche Islam Konferenz, die eine ideale Plattform für diesen Dialog ist, jetzt konstruktiv weiter entwickelt wird“, erklärte Minister Laschet.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

Nordrhein-Westfalen wird als Vorsitzland der Integrationsministerkonferenz (IntMK) in der heute angekündigten zweiten Phase der Deutschen Islam Konferenz einen Platz im Plenum einnehmen. „Der Dialog mit den in unserem Land lebenden und zu unserer Gesellschaft gehörenden Muslimen ist äußerst wichtig. Es ist gut, dass die Deutsche Islam Konferenz, die eine ideale Plattform für diesen Dialog ist, jetzt konstruktiv weiter entwickelt wird“, erklärte Minister Laschet heute (4. März 2010) in Düsseldorf. Ziel der Deutschen Islam Konferenz (DIK) ist es, die religionsrechtliche und gesellschaftliche Integration der Muslime in Deutschland zu verbessern.

„Nachdem in der vergangenen Legislaturperiode das Eis gebrochen wurde, geht es jetzt um die praktische Arbeit“, sagte Laschet. In dieser zweiten Phase der Deutschen Islam Konferenz seien vor allen Dingen die Länder gefragt. Daher werde sich die in zwei Wochen in Düsseldorf tagende Integrationsministerkonferenz auch diesem Thema widmen.

Bundesinnenminister de Maizière gab heute die neue Zusammensetzung des Plenums der Deutschen Islam Konferenz bekannt. Sie wird aus 16 Vertreterinnen und Vertretern von Bund, Ländern und Kommunen sowie 16 Vertreterinnen und Vertretern der Muslime in Deutschland bestehen. Auf kommunaler Seite ist aus Nordrhein-Westfalen die Stadt Duisburg benannt. Auf der muslimischen Seite werden -mit Ausnahme des Islamrates - die bisherigen islamischen Dachverbände, der säkulare Dachverband Türkische Gemeinde Deutschland (TGD) und zehn neu benannte Einzelpersonen Platz nehmen. Die bisherigen Mitglieder werden sich in einer Steuerungsgruppe weiterhin einbringen können. Diese wird auf der Arbeitsebene Themen eruieren, welche dann näher behandelt werden sollen.

Minister Laschet begrüßte, dass der Islamrat wegen der Ermittlungen gegen Milli Görüs zunächst nicht beteiligt wurde: „Wenn gegen einen Verband staatsanwaltlich ermittelt wird, muss seine Mitgliedschaft ruhen.“ Dies werde das Land Nordrhein-Westfalen bei seinem Dialog mit dem Islam berücksichtigen.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Telefon 0211 8618 4338.

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