Ausländerbeauftragte waren Pioniere der Integration

4. Mai 2009

Minister Armin Laschet: „Ausländerbeauftragte waren Pioniere der Integration“ / Bundeskon­ferenz tagt in Duisburg

„Unsere Ausländer- und Integrationsbeauftragen sind die Pioniere der Integration“, sagte Integrationsminister Armin Laschet anlässlich der Eröffnung der Bundeskonferenz der Integrations- und Ausländerbeauftragten in Duisburg. Zentrales Thema der diesjährigen Konferenz ist die interkulturelle Öffnung der Verwaltung.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

„Unsere Ausländer- und Integrationsbeauftragen, egal ob auf Bundes-, Landes- oder kommunaler Ebene, sind die Pioniere der Integration. Sie haben sich dieses Thema zu Herzen genommen, sich politisch und ge­sellschaftlich damit beschäftigt, als Andere, das heißt die Meisten, den Begriff noch gar nicht kannten“, sagte heute (4. Mai 2009) Integrations­minister Armin Laschet anlässlich der Eröffnung der Bundeskonferenz der Integrations- und Ausländerbeauftragten in Duisburg. Zentrales Thema der diesjährigen Konferenz ist die interkulturelle Öffnung der Verwaltung.

Bei 15 Millionen Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Deutsch­land muss sich jede Verwaltung interkulturell öffnen. „Dass es aber in der Praxis oftmals noch anders aussieht, wissen die Integrationsbeauf­tragten am besten“, so Laschet. Nicht immer würden die Menschen mit Zuwanderungsgeschichte bei rechtlichen und sozialen Fragen von den Behörden eine freundliche und respektvolle Behandlung erfahren. Der Minister fügte hinzu: „Da liegt sicherlich noch manches im Argen. Das weiß ich auch aus persönlichen Zuschriften von betroffenen Menschen. Ich weiß aber auch, dass die Integrationsbeauftragten vor Ort, diese Fehler nicht hinnehmen, sondern aktiv dafür arbeiten, dass Zugewan­derte bürgerfreundlich und entgegenkommend behandelt werden.“

Die gute Zusammenarbeit mit Thomas Kufen, dem Integrationsbeauf­tragten der Landesregierung, war neben der Würdigung der Ausländer- und Integrationsbeiräte ebenfalls ein Punkt, den der Minister hervorhob: „Als er seine Stelle antrat, da fragten viele, warum einen Integrationsbe­auftragten, wenn es gleichzeitig das erste deutsche Integrationsminis­terium gibt? Es ist bezeichnend, dass diese Frage heute nicht mehr ge­stellt wird. Denn die Zusammenarbeit zwischen Integrationsminister und Integrationsbeauftragtem hat sich bewährt.“

Es sei erfreulich, dass es nur noch selten so genannte „Ausländer­beauftragte“ gebe. Laschet: „Wir haben überwiegend Integrationsbe­auftragte. Wenn es stimmt, dass Sprache unsere Wahrnehmung beein­flusst, dann sind wir endlich soweit, dass wir Menschen mit Zuwande­rungsgeschichte nicht mehr als Ausländer wahrnehmen, sondern uns heute stark für ihre Integration in die Gesellschaft machen. Das ist ein wichtiger Schritt!“

Der Integrationsbeauftragte ist Ansprechpartner für viele Menschen, denen die Chancen und Probleme der Integration am Herzen liegen. „Das Amt ist zu einer Brücke geworden zwischen Regierung, Verwal­tung, Parlament, den vielen integrationspolitisch engagierten Verbänden und Organisationen und den Bürgerinnen und Bürgern im Land“, sagte Laschet.

 

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