Gemeinsames Zentrum der Polizei- und Zollbehörden vorgeschlagen

20. November 2009

Minister Andreas Krautscheid und Minister Dr. Ingo Wolf und wollen Gemeinsames Zentrum der Polizei- und Zollbehörden aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden

Anlässlich seines Besuchs der Euregio Maas-Rhein in Eupen (Belgien) und in Heerlen (Niederlande) lud Europaminister Andreas Krautscheid die Nachbarländer dazu ein, ein gemeinsames Zentrum der Polizei- und Zoll­behörden aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden einzurichten.

Der Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien und das Innenministerium teilen mit:

Anlässlich seines Besuchs der Euregio Maas-Rhein in Eupen (Belgien) und in Heerlen (Niederlande) lud Europaminister Andreas Krautscheid die Nachbarländer dazu ein, ein gemeinsames Zentrum der Polizei- und Zoll­behörden aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden einzurichten. In dem gemeinsamen Zentrum sollen – nach dem Vorbild des deutsch-französischen Zentrums in Kehl – Bedienstete deutscher, belgischer und niederländischer Sicherheitsbehörden rund um die Uhr noch enger und schneller beim Informationsaustausch und der Koordinierung von Einsatzmaßnahmen zusammenarbeiten. „Ein gemeinsames Zentrum schafft mehr Sicherheit für die Bevölkerung in den drei Nachbarstaaten“, sagte Minister Krautscheid. „Die Polizeibehörden der Euregio in Aachen, Maastricht und Eupen haben mit dem „Euregionale Polizei-Informations- und Cooperations-Centrum (EPICC) im niederländischen Heerlen den richtigen Weg gewiesen, wie europäische Nachbarstaaten ihre grenz­überschreitende Zusammenarbeit optimieren können.“

Die Kernaufgaben des gemeinsamen Zentrums sind die Unterstützung der Polizei- und Zollbehörden durch schnelle Übermittlung von Ersuchen, die Analyse, der Austausch und die Steuerung polizei- und zollrelevanter Informationen sowie die Koordinierung von Einsatzmaßnahmen und Erstellung von Lagebildern.

Innenminister Dr. Ingo Wolf: „Es ist wichtig, dass die Beamtinnen und Beamte aus allen beteiligten Bereichen unter einem Dach nach dem Prinzip der zusammengeschobenen Schreibtische sitzen und arbeiten. EPICC sei hierfür ein wegweisendes europäisches Projekt zur Bekämpfung der internationalen Kriminalität. Hier sitzen Polizeibeamte aus den Niederlanden, Belgien und Nordrhein-Westfalen an einem Tisch und sorgen so für einen schnellen und intensiven Informationsaustausch. „Dieser enge persönliche Kontakt der Polizisten verbessert nicht nur die Sicherheit der Menschen, er hilft auch Unterschiede in Kultur, Mentalität, Sprache, Rechtsordnung und Rechtsverständnis leichter und schneller auszuräumen“, erklärte der Minister.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die diePressestelle des Ministers für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, Telefon 0211 837-1399 oder an die Pressestelle des Innenministeriums, Telefon 0211 871-2300 oder -2301.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.