Auszeichnung: Merit award für IT-Entwicklung der Justiz

3. Mai 2010

Merit Award 2010: Erneut hohe internationale Auszeichnung für IT-Entwicklung der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen

Die Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen hat erneut für eine Entwicklung auf dem Feld der Informationstechnologie (IT) auf inter­nationaler Ebene höchste Anerkennung erworben. Wie Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter mitteilte, bekommt die nordrhein-westfälische Justiz den "Merit Award 2010" verliehen.

Das Justizministerium teilt mit:

Die Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen hat erneut für eine Entwicklung auf dem Feld der Informationstechnologie (IT) auf inter­nationaler Ebene höchste Anerkennung erworben.

Wie Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter heute (Montag, 3. Mai 2010) in Düsseldorf mitteilte, bekommt die nordrhein-westfälische Justiz den "Merit Award 2010" verliehen. Die Auszeichnung wird jährlich von der "International Association of Commercial Administrators" (IACA) unter Leitung der USA und Kanada vergeben. Honoriert wird diesmal die flächendeckende Einführung des elektronischen Datenabgleichs mit Großbritannien im Bereich des Handelsregisters, die Nordrhein-West­falen federführend für alle Länder der Bundesrepublik Deutschland vorgenommen hat. Die Preisverleihung erfolgt am Montag, 24. Mai 2010, in Austin, Texas (USA). Dann wird der preisgekrönte Geschäftsablauf auch dem Fachpublikum vorgestellt.

Die NRW-Justiz hat modellhaft einen Geschäftsprozess entwickelt, mit dessen Hilfe alle Handelsregistereintragungen zwischen Großbritannien und Deutschland elektronisch abgeglichen werden können. Ziel der Initiative ist es, Zweigniederlassungen ausländischer Unternehmen oder persönlich haftende Gesellschaften mit Sitz im Ausland zu identifizieren, die im Herkunftsland gelöscht wurden. Die mit solchen Firmen verbun­denen deutschen Unternehmen dürfen in der Regel nach dem deutschen Gesellschaftsrecht nicht mehr am Markt tätig werden und sind nach hiesigem Registerrecht aus dem Handelsregister zu löschen. Bisher wurden bundesweit über 1.000 Löschungsverfahren eingeleitet.

"Damit hat die Justiz unseres Landes ihre Spitzenstellung in der modernen Informationstechnologie auch auf internationaler Ebene wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt", sagte Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter. "Die Vertrauenswürdigkeit von Geschäfts­partnern ist ein globales Anliegen. Gerade in Zeiten einer Finanzkrise hängt von verlässlichen Daten vieles ab. Belastbare Daten sowie ein einfacher und schneller Zugang zu E-Justice-Diensten erlangen in der modernen Informationsgesellschaft eine immer größere Bedeutung."

Zuvor bereits war die NRW-Justiz auf dem Kongress für "Information Security Solutions in Europe" in Rom 2006 mit dem 2. Platz des TeleTrustT-Inovationspreises für vertrauenswürdige Anwendungen und Dienste im elektronischen Rechtsverkehr ausgezeichnet worden.

Hintergrund:
Mit dem "Merit Award" werden Organisationen ausgezeichnet, die durch die Einführung innovativer Technik, Applikationen oder Services dazu beitragen, den elektronischen Geschäftsverkehr in Wirtschaft und Ver­waltung effizienter und gleichzeitig kundenfreundlicher zu gestalten.
(Die NRW-Justiz im Internet: www.justiz.nrw.de)
(Das Handelsregister im Internet: www.handelsregister.de)
(Die IACA im Internet: http://www.iaca.org)

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Justizministeriums, Telefon 0211 8792-255 oder -464.

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