Meldepflichtiges Ereignis in der Urananreicherungsanlage Gronau

25. Juli 2011

Meldepflichtiges Ereignis in der Urananreicherungsanlage Gronau

Am Montag (25. Juli 2011) wurde gegen 9.00 Uhr die atomrechtliche Aufsichtsbehörde im Wirtschaftsministerium von der Urenco Deutschland GmbH (UD) über ein meldepflichtiges Ereignis in der Urananreicherungsanlage Gronau informiert. Nach bisherigem Kenntnisstand handelt es sich um das Ansprechen der Störfalllüftung am Samstag (23. Juli 2011) um 0.41 Uhr in der Urantrenn­anlage 1. Die automatische Auslösung erfolgte über einen Alarm in der Raumluftüberwachung, ausgelöst durch eine geringfügige Freisetzung von Uranhexafluorid aus einem Ventil, welches sich in einem Heiz­schrank befindet.

Die atomrechtliche Aufsichtsbehörde im Wirtschaftsministerium Nordrhein-Westfalen teilt mit:

Am Montag (25. Juli 2011) wurde gegen 9.00 Uhr die atomrechtliche Aufsichtsbehörde im Wirtschaftsministerium von der Urenco Deutschland GmbH (UD) über ein meldepflichtiges Ereignis in der Urananreicherungsanlage Gronau informiert.

Nach bisherigem Kenntnisstand handelt es sich um das Ansprechen der Störfalllüftung am Samstag (23. Juli 2011) um 0.41 Uhr in der Urantrenn­anlage 1. Die automatische Auslösung erfolgte über einen Alarm in der Raumluftüberwachung, ausgelöst durch eine geringfügige Freisetzung von Uranhexafluorid aus einem Ventil, welches sich in einem Heiz­schrank befindet.

Die Atomaufsicht des Landes NRW hat mit den Untersuchungen des Ereignisses vor Ort unverzüglich begonnen und als Sachverständigen die TÜV-Arge KTW hinzugezogen. Nach Angaben der Urenco Deutschland GmbH haben sämtliche Anlagenteile auslegungsgemäß funktioniert. Vom Betreiber durchgeführte Kontaminationsmessungen im Raumbereich liegen unterhalb der zulässigen Grenzwerte. Eine Gefähr­dung für Personen in der Anlage und der Umgebung besteht demnach nicht.

Das Ereignis ist nach der Verordnung über den kerntechnischen Sicher­heitsbeauftragten und über die Meldung von Störfällen und sonstigen Ereignissen (Atomrechtliche Sicherheitsbeauftragten- und Meldever­ordnung – AtSMV) meldepflichtig. UAG hat das Ereignis vorläufig der Kategorie N 2.1.4 (Anforderung einer aktiven Sicherheitseinrichtung) zugeordnet. Eine Meldung an die atomrechtliche Aufsichtsbehörde muss demnach innerhalb von fünf Werktagen erfolgen.

Urenco muss nun detailliert zu dem Vorfall berichten und zu daraus resultierenden Konsequenzen Stellung nehmen. Der Vorfall wird, ebenso wie weitere meldepflichtige Ereignisse der letzten Monate, in die laufende umfassende Sicherheitsüberprüfung einbezogen.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr, Telefon 0211 3843-1015.

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