Konzept zur besseren Gestaltung von Autobahnen

3. August 2009

„Mehr Sicherheit durch Ablenkung!“ / Minister Lutz Lienenkämper stellt Konzept für bessere Gestaltung von Autobahnen vor

Autobahnen müssen nicht monoton und hässlich sein. Deshalb tritt Ver­kehrsminister Lutz Lienenkämper für eine anspruchsvollere Gestaltung der Autobahnen in Nordrhein-Westfalen ein. „Wer lange Strecken zwischen monotonen Lärmschutzwänden und Einheits-Grünstreifen zurück legt, ermüdet leichter und macht Fehler beim Fahren“, sagte Lienenkämper.

Das Ministerium für Bauen und Verkehr teilt mit:

Autobahnen müssen nicht monoton und hässlich sein. Deshalb tritt Ver­kehrsminister Lutz Lienenkämper für eine anspruchsvollere Gestaltung der Autobahnen in Nordrhein-Westfalen ein. „Wer lange Strecken zwischen monotonen Lärmschutzwänden und Einheits-Grünstreifen zurück legt, ermüdet leichter und macht Fehler beim Fahren“, sagte Lienenkämper am Montag (3. August) in Düsseldorf. Beim Bau und bei der Erneuerung von Autobahnen soll künftig stärker als bisher darauf geachtet werden, dass der Straßenraum interessant und reizvoll gestaltet ist.

„Es geht mir um ein Mehr an Sicherheit und eine bessere Orientierung für die Verkehrsteilnehmer. Unfallursachenforscher wissen, dass Menschen in einem monotonen Umfeld unbewusst schneller fahren und unterfordert sind“, erklärte der Minister. Auch ohne oder mit nur geringem finanziellem Mehraufwand lässt sich die Gestaltqualität von Begleitgrün, Lärmschutzwänden und Brücken entscheidend verbessern.

Unterstützt vom Kölner Verkehrspsychologen Professor Egon Stephan stellte Lienenkämper Beispiele für das Konzept vor. So wird derzeit der Trog der A40 in Essen-Holsterhausen – in der Vergangenheit ein Unfall­schwerpunkt – nach Sicherheitsaspekten neu gestaltet. Entlang der „Parkautobahn“ A42 werden mit Beteiligung der Anrainer neue Gehölze gepflanzt, um mehr Abwechslung zu schaffen. Lärmschutzwände aus Glas lassen sich mit eingearbeiteten Farbfolien in Kunstwerke verwan­deln. Deutlich sichtbare, dreidimensionale Ziffern können die Nummerie­rung der Autobahnabfahrten deutlicher machen. Gleichzeitig sind sie individuelle Orientierungshilfen für Autofahrer.

Außerdem will Lienenkämper gemeinsam mit weiteren Partnern eine Kampagne für mehr Wachheit und Aufmerksamkeit im Straßenverkehr starten. Unter dem Arbeitstitel „Bin ich noch wach?“ soll sie mit dazu beitragen, die Zahl der Verkehrstoten in Nordrhein-Westfalen deutlich zu reduzieren.

Eine Auswahl von Fotos zur Gestaltung von Autobahnen finden Sie unter www.mbv.nrw am Ende dieser Pressemitteilung.

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