Mehr Praxisnähe für die Ausbildung im Maschinenbau

4. Dezember 2009

Mehr Praxisnähe für die Ausbildung im Maschinenbau

Auszubildende im Maschinenbau an Berufskollegs sollen künftig mit größerer Praxisnähe lernen. Hierfür haben die VDW-Nachwuchsstiftung und das Schulministerium einen Kooperationsvertrag geschlossen. Schulministerin Barbara Sommer: "Die Schülerinnen und Schüler bekommen so eine erstklassige Ausbildung.“

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Auszubildende im Maschinenbau an Berufskollegs sollen künftig mit größerer Praxisnähe lernen. Hierfür haben die VDW-Nachwuchsstiftung und das Schulministerium einen Kooperationsvertrag geschlossen. Schulministerin Barbara Sommer und Stiftungsleiter Peter Bole unterzeichneten ihn heute in Bielefeld.
Schulministerin Barbara Sommer: „Diese Kooperation bringt die Berufskollegs beim Maschinenbau auf den neuesten Wissensstand. Die Lehrkräfte bilden sich in den Unternehmen fort und können ihr Wissen direkt an die jungen Auszubildenden weitergeben. Die Schülerinnen und Schüler bekommen so eine erstklassige Ausbildung.“

„Diese Vertragsunterzeichnung ist ein wichtiger Meilenstein in unseren Aktivitäten“, freut sich Stiftungsleiter Bole. „Mit der Unterstützung der Ministerin sind wir sicher, unsere Initiative sehr schnell in die Breite tragen zu können.“

Ziel der Vereinbarung ist es, die Ausbildung im Maschinenbau qualitativ zu verbessern und mehr Jugendliche für eine solche Ausbildung zu gewinnen. Die Kooperationspartner wollen so den Fachkräftemangel im Maschinenbau eindämmen. Die duale Ausbildung an Berufskollegs und in Betrieben soll künftig enger an die jüngsten Entwicklungen in der Branche angebunden werden. Die Auszubildenden lernen Berufe wie Industriemechaniker/in, Zerspannungsmechaniker/in, Werkzeugmechaniker/in oder Mechatroniker/in.

Der Kooperationsvertrag sieht vor, dass Vertreter der Stiftung, Ausbilder und Lehrkräfte zunächst gemeinsam ein Konzept für die Lehrerfortbildung in Nordrhein-Westfalen entwickeln. Darauf aufbauend erstellen sie ein Konzept für den Unterricht. Anschließend können die Schülerinnen und Schüler nach den neuesten Erkenntnissen des Maschinenbaus ausgebildet werden. Ihre Lehrkräfte und Ausbilder vermitteln ihnen den neuesten Stand des Wissens. So werden die modernsten Technologien direkt in der Schule gelehrt. Einige Schulen richten neue Maschinenlabore ein.

26 Schulen in Ostwestfalen-Lippe und im Rheinland sind derzeit an der Bildungsinitiative beteiligt. 239 Lehrkräfte und Ausbilder hat die VDW-Nachwuchsstiftung in diesem Jahr bereits ausgebildet. Die Zusammenarbeit zwischen Schulen, Stiftung und Betrieben soll im kommenden Jahr auf weitere Schulen in ganz Nordrhein-Westfalen ausgeweitet werden.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Telefon 0211 5867 3505 oder -3506.

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