„Mehr Freiraum für Kinder“: Verkehrsminister Groschek und Düsseldorfs Oberbürgermeister Geisel starten Kampagne für eine kinderfreundliche Stadt- und Verkehrsgestaltung

3. September 2014

„Mehr Freiraum für Kinder“: Verkehrsminister Groschek und Düsseldorfs Oberbürgermeister Geisel starten Kampagne für eine kinderfreundliche Stadt- und Verkehrsgestaltung

Die Landesregierung fordert die Kommunen dazu auf, bei der Stadt- und Verkehrsplanung verstärkt auf die Belange von Kindern zu achten. Den Startschuss für die Kampagne „Mehr Freiraum für Kinder. Ein Gewinn für alle!“ haben Verkehrsminister Michael Groschek und Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel in der Landeshauptstadt gegeben. Eine zentrale Voraussetzung dafür, ob Kinder gesund und sicher aufwachsen und sich in ihrer Wohnumgebung wohlfühlen, ist die Verkehrssituation. Nur wo sich Kinder sicher bewegen und angstfrei draußen spielen können, können sie sich auch optimal entwickeln. Zum Start der Kampagne sagte Groschek: „Wenn Kommunen kinderfreundlich planen, dann ist das ein Gewinn für die Lebens- und Wohnqualität in den Städten und Gemeinden. Bei der Gestaltung unserer Quartiere müssen wir wieder mehr die Bedürfnisse der Kinder in den Blick nehmen.“

Das Ministerium für Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung und Verkehr teilt mit:

Die Landesregierung fordert die Kommunen dazu auf, bei der Stadt- und Verkehrsplanung verstärkt auf die Belange von Kindern zu achten. Den Startschuss für die Kampagne „Mehr Freiraum für Kinder. Ein Gewinn für alle!“ haben Verkehrsminister Michael Groschek und Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel in der Landeshauptstadt gegeben. Eine zentrale Voraussetzung dafür, ob Kinder gesund und sicher aufwachsen und sich in ihrer Wohnumgebung wohlfühlen, ist die Verkehrssituation. Nur wo sich Kinder sicher bewegen und angstfrei draußen spielen können, können sie sich auch optimal entwickeln.

Zum Start der Kampagne sagte Groschek: „Wenn Kommunen kinderfreundlich planen, dann ist das ein Gewinn für die Lebens- und Wohnqualität in den Städten und Gemeinden. Bei der Gestaltung unserer Quartiere müssen wir wieder mehr die Bedürfnisse der Kinder in den Blick nehmen.“

Geisel ergänzte: „Wir haben gute Beispiele für kindergerechte Freiräume in unserer Stadt, und wir fördern Initiativen wie Wohnen mit Kindern e.V.. Aber wahr ist auch, dass eine wachsende Großstadt wie Düsseldorf das Zusammenleben von Generationen, Wohnen und Verkehr entschlossen entwickeln und mit immer neuen Impulsen versehen muss.“

Die Kampagne „Mehr Freiraum für Kinder. Ein Gewinn für alle!“ möchte die Aufmerksamkeit von Kommunen, Verbänden, Schulen und Eltern auf das Thema lenken. Denn wenn man Kindern einen sicheren Raum zur Verfügung stellt, fangen sie sofort an, ihn zu bespielen und mit Leben zu füllen. Auch Erwachsene haben ein Bedürfnis nach unkomplizierter Gemeinsamkeit, nach Erlebnis, Spaß und Bewegung. Daher profitieren auch sie von einer Straßenraumgestaltung, die Kinder anspricht und zum Spielen animiert. Straßen zum Leben sind ein wertvoller Beitrag gegen soziale Vereinsamung und Generationenkonflikte und die beste Voraussetzung für Nachbarschaftshilfe, Bürgerengagement und Identifikation mit der persönlichen Wohnumgebung.

Viele gute Beispiele zeigen, dass solche Freiräume keine idealistischen Modelle, sondern gelebte Wirklichkeit sind. Viele Kommunen in Nordrhein-Westfalen beweisen jeden Tag, dass sie Kinder als Bürger ernst nehmen und ihre Sicherheit und Entfaltungsmöglichkeiten zu einer wichtigen Priorität machen. Oft sind die Maßnahmen überraschend einfach und kostengünstig, wenn sich die Kommunen auf vorhandene Stärken besinnen. Das können bereits eingerichtete verkehrsberuhigte Bereiche sein, die lediglich in Vergessenheit geraten sind, ein funktionierendes Netzwerk von Kinder- und Jugendinstitutionen, besonders engagierte Bürgerinnen und Bürger oder eingespielte Beteiligungsprozesse bei Planungsvorhaben. So hat die Stadt Aachen z. B. an verschiedenen Orten in der Stadt Spielpunkte eingerichtet, in der Stadt Griesheim wurden Spielelemente wie Hüpfpunkte und Findlinge in den Straßenraum integriert.

Mehr Informationen und eine Broschüre zur Kampagne finden Sie unter dem Link www.mehr-freiraum-fuer-kinder.de
 
Pressekontakt:
E-Mail: maik.grimmeck@mbwsv.nrw.de
Telefon 0211/3843-1019

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