Mehr Bildung, mehr Erziehung, mehr Betreuung und mehr Erzieherinnen - dafür steht das KiBiz

18. März 2010

Mehr Bildung, mehr Erziehung, mehr Betreuung und mehr Erzieherinnen - dafür steht das KiBiz! / Minister Armin Laschet: „Sorgen und Ängste der Wohlfahrtsverbände werden ernst genommen“

„Es war allen von Anfang an klar, dass das KiBiz eine große Herausfor­derung sein wird. Das KiBiz steht für Bildung, Erziehung und best­mögliche Betreuung - Themen, die im alten Gesetz über Tageseinrichtungen für Kinder lediglich Randthemen waren und die durch das KiBiz ins Zentrum gerückt sind. Dass die Umstellung reibungslos und einfach sein würde, hatte niemand geglaubt“, sagte Familienminister Armin Laschet anlässlich der aktuellen Äußerungen der Arbeitsgemeinschaft der Spit­zenverbände der Freien Wohlfahrtspflege des Landes Nordrhein-West­falen in Düsseldorf.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

„Es war allen von Anfang an klar, dass das KiBiz eine große Herausfor­derung sein wird. Das KiBiz steht für Bildung, Erziehung und best­mögliche Betreuung - Themen, die im alten GTK lediglich Randthemen waren und die durch das KiBiz ins Zentrum gerückt sind. Dass die Umstellung reibungslos und einfach sein würde, hatte niemand geglaubt“, sagte Familienminister Armin Laschet heute (18. März 2010) anlässlich der aktuellen Äußerungen der Arbeitsgemeinschaft der Spit­zenverbände der Freien Wohlfahrtspflege des Landes Nordrhein-West­falen in Düsseldorf.

„Ich nehme die Kritik sowie die Sorgen und Ängste der Wohlfahrtsver­bände sehr ernst. Wir haben zusammen die Finanzierung und den Betreuungspersonalschlüssel festgelegt, wir werden auch zusammen die Wirksamkeit 2011 überprüfen“, sagte Laschet. Schon in wenigen Tagen werde er mit den Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände ein Gespräch führen ergänzte der Minister.

Nach Einschätzung der Spitzenverbände hat das KiBiz Veränderungen mit sich gebracht, die zu einer großen Herausforderung in der Praxis geführt haben.

Die Freie Wohlfahrtspflege machen in ihrem Positionspapier deutlich, dass das alte GTK ein „relativ unbewegliches System“ war und den „Notwendigkeiten und Erwartungen der Eltern nicht nachkam“. Dies galt vor allem für den „pädagogisch und gesellschaftlich notwendigen Aus­bau der Betreuung für unter dreijährige Kinder“, so das Papier.

Die Kritik der Spitzenverbände bezieht sich auf  Punkte wie höherer Verwaltungsaufwand und größere Flexibilisierung, die laut der Freien Wohlfahrtspflege in der Praxis zu Verunsicherungen führen würde. Auch werden die wachsenden Anforderungen an die Erzieherinnen, beson­ders für die Erziehung der Kinder unter drei Jahren genannt. "Entschei­dend, für alle Beteiligten, sollte sein, was beim Kind ankommt. Denn das KiBiz ist ein Gesetz, das wir für Kinder und Eltern gemacht haben. Ge­rade mit der Kindpauschale der Finanzierung und der Stärkung der frü­hen Bildung sowie einer Differenzierung der Öffnungszeiten haben wir einen wichtigen Schritt in Richtung mehr Kinder- und Familienfreund­lichkeit gemacht“, erklärte Laschet.

Der Minister unterstrich, dass die Umstellung auf das KiBiz ganz beson­ders dem Erzieher-Beruf zugute kommt: "Wir brauchen mehr Erziehe­rinnen. Das KiBiz schafft Arbeitsplätze, ein Punkt, den auch die Freie Wohlfahrtspflege nennt.“ Als Beispiel nannte Laschet aktuell die Stadt Kempen. „In einer Stadt mit rund 36.000 Einwohnern wurden durch das KiBiz allein 16 Erzieherinnen und Erzieher zusätzlich eingestellt. Laut Aussagen der Stadt werden weitere benötigt.“ Überall im ganzen Land werden neue Erzieherinnen und Erzieher eingestellt.

Laschet betonte jedoch, dass die einzelnen Punkte der Wohlfahrtsver­bände sehr genau geprüft und in die weiteren Beratungen der in 2011 anstehenden Überprüfung des Gesetzes einbezogen würden. „Fakt ist, dass deutlich mehr Geld ins System investiert wird als im GTK und dass die Familienzentren sowie die zusätzliche Sprachförderung eine wich­tige Bereicherung der frühen Förderung darstellt“, so Laschet.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Telefon 0211 8618 4338.

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