In mehr als 1.900 Klassenzimmern startet die bundesweit größte Zeitungsinitiative im zweiten Durchgang

16. September 2011

In mehr als 1.900 Klassenzimmern startet die bundesweit größte Zeitungsinitiative im zweiten Durchgang

In mehr als 1.900 Klassenzimmern startet die bundesweit größte Zeitungsinitiative im zweiten Durchgang

Im Schulunterricht vieler neunten Klassen ist wieder gewünscht, was sonst nur in der Pause erlaubt ist: das Zeitunglesen. Mit der ersten Auslieferung startet am Montag (19. September 2011) die bundesweit größte Zei­tungsinitiative „ZeitungsZeit Nordrhein-Westfalen - Selbstständigkeit macht Schule“ in die zweite Runde.

Insgesamt 1.934 neunte Klassen – von der Förderschule bis zum Gym­nasium –  bekommen während der nächsten drei Monate eine regionale Tageszeitung geliefert. Zwei Wochen lang kann zusätzlich eine Boule­vardzeitung bestellt werden. Ziel der auf zwei Jahre angelegten Initiative ist es, die Medien- und Lesekompetenz zu fördern, ökonomische Bil­dung zu vermitteln und Jugendliche bei der Berufsorientierung zu unter­stützen. Im vergangenen Jahr wurde die Initiative von der Landesregie­rung Nordrhein-Westfalen und dem Zeitungsverlegerverband NRW ins Leben gerufen. Die Initiative wird flächendeckend von 53 Zeitungstiteln unterstützt und erreicht seit 2010 landesweit mehr als 100.000 Schüle­rinnen und Schüler.

„Unser Ziel ist eine flächendeckende Stärkung der Medien- und Lese­kompetenz, deshalb freut es mich, dass sich wieder so viele Schulen angemeldet haben. Durch die Zeitungslektüre erhalten Jugendliche nicht nur einen umfassenden Überblick über das, was in der Region und der Welt passiert. Zeitunglesen hilft auch, die Bedeutung politischer Entscheidungen und wirtschaftlicher Entwicklungen für das eigene Le­ben zu begreifen“, sagt Medienministerin Dr. Angelica Schwall-Düren zum Auftakt des zweiten Durchlaufs.

Schulministerin Sylvia Löhrmann erklärte: „Ein guter Tag beginnt für mich mit einer guten Zeitung. Die tägliche Zeitungslektüre gehört für mich einfach dazu, weil ich immer gut informiert sein will. Tageszeitun­gen bieten viele spannende Themen aus verschiedenen Bereichen, wie Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport. Diese Vielfalt macht sie auch für Ju­gendliche interessant. In der Zeitung ist für jeden etwas dabei. Das zählt auch zu den besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Leseförde­rung. Dazu kommt die didaktische Begleitung der Initiative mit Unter­richtsmaterialien, sodass sich Schülerinnen und Schüler auch kritisch mit der Zeitung als Massenmedium auseinandersetzen können.“

Im dritten Monat kann jede Schülerin und jeder Schüler die Tageszei­tung mit Einverständnis der Eltern nach Hause ordern. Denn das Zei­tungslesen weckt besonders dann nachhaltiges Interesse, wenn die Zei­tung in der Schule und in der Familie genutzt wird. Neben Ferienange­boten für Jugendliche bietet „ZeitungsZeit“ den Lehrerinnen und Lehrern vor allem Unterstützung bei der Unterrichtsplanung mit exklusiven Schulmaterialien zu wirtschaftlichen Themen. Diese reichen von Be­richten über die Wirtschaft vor Ort, den Arbeits- und Ausbildungsmarkt, Portraits regionaler Unternehmen bis hin zu wichtigen wirtschaftlichen Trends und der regionalen Wirtschaftsstruktur. Christian Nienhaus, Vor­sitzender des Zeitungsverlegerverbandes Nordrhein-Westfalen, sieht einen großen Gewinn für Jugendliche in der redaktionellen Kompetenz der Tageszeitung: „Das Projekt ‚ZeitungsZeit’ bietet jungen Menschen die Möglichkeit, die Tageszeitung als zuverlässige regionale Informati­onsquelle kennen zu lernen, deren Redaktionen für seriöse Recherche und glaubwürdige Informationen stehen.“

„Die teilnehmenden Neuntklässler befinden sich in einer Phase der Be­rufsorientierung. Ihnen bietet die regionale Tageszeitung Informationen zu Berufswahl und Suche des Ausbildungsplatzes. Im Schulunterricht ist die Tageszeitung als Lehr- und Lernmittel aber auch eine gute Ergän­zung. Sie stellt zu vielen Themen des Lehrplans Beispiele vor der eige­nen Haustür vor“, erklärt Roland Berger, Vorstand der Stiftung Partner für Schule NRW, die die Initiative durchführt. Finanziert wird sie durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), die Lan­desregierung NRW sowie die beteiligten Zeitungsverlage in Nordrhein-Westfalen. „ZeitungsZeit“ ist eine Initiative der Landesregierung in Zu­sammenarbeit mit dem Zeitungsverlegerverband NRW, den nordrhein-westfälischen Zeitungsverlagen, der Landesanstalt für Medien Nord­rhein-Westfalen, der ZeusMedienwelten / WAZ Mediengruppe und allen weiterführenden Schulen.

www.zeitungszeit.nrw.de

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