Mehr Alkoholkontrollen durch Polizei an den Feiertagen

22. Dezember 2009

Mehr Alkoholkontrollen durch Polizei an den Feiertagen / Innenminister Wolf: Wer betrunken am Steuer sitzt, riskiert Leben und Gesundheit

„Wer alkoholisiert ein Fahrzeug lenkt, riskiert sein Leben - und das Le­ben anderer“, sagte Innenminister Ingo Wolf. An den Weihnachtsfeiertagen und zum Jahres­wechsel werden deshalb auch in diesem Jahr die Alkoholkontrollen in Nordrhein-Westfalen verstärkt.

Das Innenministerium teilt mit:

„Wer alkoholisiert ein Fahrzeug lenkt, riskiert sein Leben - und das Le­ben anderer“, sagte Innenminister Dr. Ingo Wolf heute (22. Dezember 2009) in Düsseldorf. An den Weihnachtsfeiertagen und zum Jahres­wechsel werden deshalb auch in diesem Jahr die Alkoholkontrollen in Nordrhein-Westfalen verstärkt. Fahrverbot und Geldstrafe drohen je­dem, der Alkohol trinkt und sich dann hinter den Lenker setzt. „Bei Alko­hol am Steuer zieht die Polizei uneinsichtige Fahrer konsequent aus dem Verkehr“, warnte Wolf. In der zweiten Dezemberwoche kontrollierte die Polizei bereits Verkehrsteilnehmer auf Alkohol- und Drogenkonsum. Nordrhein-westfälische Polizisten überprüften hierbei rund 33.000 Fahr­zeugführer und stellten in über 300 Fällen Verstöße wegen Alkohol oder Drogen fest. Die Fahrer müssen nun mit dem Entzug ihrer Fahrerlaubnis rechnen und von ihrem Weihnachtsgeld eine erhebliche Geldbuße be­gleichen.

„Alkohol und andere Rauschmittel beeinträchtigen nicht nur die Reakti­onsfähigkeit am Steuer dramatisch, sondern verengen auch das Sehfeld bis hin zum Tunnelblick“, erläuterte der Innenminister. So sei sicheres Autofahren selbst nach dem Genuss einer geringen Menge Alkohol nicht mehr möglich. Die Polizei warnt davor, sich an die 0,5 Promille-Grenze heranzutrinken. Was viele nicht wissen: Wer in einen Unfall verwickelt wird oder in gefährlicher Weise fährt, kann schon ab 0,3 Pro­mille zur Blutprobe gebeten werden. Wolf: “Jeder, der an den Feiertagen mit seinem Fahrzeug unterwegs ist, sollte auf Alkohol verzichten oder auf Bus, Bahn und Taxi umsteigen.“ 

„Betrunkene im Straßenverkehr können viel Leid und Unheil über an­dere Menschen bringen“, sagte Wolf. Beim vergangenen Jahreswechsel wurden bei Verkehrsunfällen zwei Menschen getötet und 45 verletzt. In 14 Fällen war Alkohol im Spiel. Bei Fahrerkontrollen wurden 108 Alko­holverstöße festgestellt. 62 Fahrzeugführer mussten neben einer Blut­probe auch ihren Führerschein abgeben. 

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Innenministeriums, Telefon 0211 871 2300 oder -2301.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.