Medienpass NRW: Positive Bilanz zur Online-Konsultation

23. September 2011

Medienpass NRW – Landesregierung und Landesanstalt für Medien NRW ziehen positive Bilanz zur Online-Konsultation

Die Landesregierung und die Landesanstalt für Medien NRW (LfM) haben eine positive Bilanz der Online-Konsultation zum Medienpass NRW gezogen. Es habe sich bestätigt, dass Medienkompetenz an Schulen vermittelt werden müsse und dass Lehrerinnen und Lehrer dazu Unterstützung benötigen, so Schulstaatssekretär Ludwig Hecke zu den Ergebnissen der Online-Konsultation vom 14. Juni bis 25. Juli 2011.

Die Landesregierung und die Landesanstalt für Medien teilen mit:

Die Landesregierung und die Landesanstalt für Medien NRW (LfM) haben eine positive Bilanz der Online-Konsultation zum Medienpass NRW gezogen. Es habe sich bestätigt, dass Medienkompetenz an Schulen vermittelt werden müsse und dass Lehrerinnen und Lehrer dazu Unterstützung benötigen, so Schulstaatssekretär Ludwig Hecke zu den Ergebnissen der Online-Konsultation vom 14. Juni bis 25. Juli 2011.

Dr. Jürgen Brautmeier, Direktor der Landesanstalt für Medien (LfM), ergänzte: „Die Medienkompetenz-Förderung ist in Nordrhein-Westfalen breit aufgestellt. Das zeigt die Vielzahl an Projekthinweisen, Linktipps und Literaturempfehlungen aus der Online-Konsultation. Was uns noch fehlt, ist eine systematische Aufbereitung für Lehrerinnen und Lehrer, eine bessere Vernetzung und mehr Verbindlichkeit. Dafür ist der Medienpass ein Schritt in die richtige Richtung“.

Für Medien-Staatssekretär Marc Jan Eumann hat die Online-Konsultation aber auch aufgezeigt, „wo der Schuh drückt“. So waren einige Diskutanten skeptisch, ob ein Nachweis dem vielschichtigen Thema gerecht werde. „Ziel des Nachweises ist es, Transparenz über die Fähigkeiten von Kindern zu schaffen, aber auch zu motivieren und Anreize zu setzen. Deshalb wollen wir den Nachweis des syste­matischen Kompetenzerwerbs bei den Grundschülern mit spielerischen Elementen verbinden“, so Eumann.

Angeregt wurde in der Online-Konsultation auch, Medienkompetenz in Schulen über Externe vermitteln zu lassen. Kinder- und Jugend­staatssekretär Prof. Klaus Schäfer verwies auf die Verdopplung von Mitteln für medienpädagogische Angebote im Kinder- und Jugend­förderplan und appellierte an die Träger der Jugendmedienarbeit, sich mit ihren Angeboten an Schulen zu wenden und zum Gelingen des Medienpasses NRW beizutragen.

In der aktiven Phase der Online-Konsultation zum „Medienpass NRW“ wurden 48.170 Seitenaufrufe und 7.550 Besuche registriert. 1462 Bürgerinnen und  Bürger haben eine Umfrage zum Thema Medien­kompetenz ausgefüllt, 479 einen Kommentar geschrieben. Beim sozialen Netzwerk Schüler-VZ haben sich zudem 700 Schülerinnen und Schüler als Mitglied registriert und online diskutiert.

Auf der Basis der Ergebnisse der Online-Konsultation werden in den nächsten Monaten kompetenzorientierte Standards formuliert und ein Lehrplan-Kompass erarbeitet. Ab Februar 2012 sollen die Materialien und Angebote in den Pilotschulen erprobt werden.

Der Abschlussbericht zu den Ergebnissen der Online-Konsultation kann unter www.mbem.nrw.de abgerufen werden.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, Telefon 0211 837-1399.

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