Mitreißend: Mädchenfußball baut Brücken

22. April 2010

Mädchenfußball baut Brücken / Minister Dr. Ingo Wolf: Begeisterung der Schülerinnen ist mitreißend

„Die Fußballbegeisterung vieler Mädchen und die hohe Integrationskraft des Fußballs bilden die Grundlage für unser Projekt „Mädchen mitten­drin“, sagte Sportminister Ingo Wolf bei seinem Besuch der Gemeinschaftsgrundschule Großenbruchstraße.

Das Innenministerium teilt mit:

„Die Fußballbegeisterung vieler Mädchen und die hohe Integrationskraft des Fußballs bilden die Grundlage für unser Projekt „Mädchen mitten­drin“, sagte Sportminister Dr. Ingo Wolf heute (22. April 2010) in Essen. Dort besuchte er die Gemeinschaftsgrundschule Großenbruchstraße, die gemeinsam mit dem Verein BV Altenessen in dem Projekt mitwirkt und besonders Grundschülerinnen mit Zuwanderungsgeschichte die Chance bietet, ihren Weg zum Sport und in die Gemeinschaft zu finden.

Integration durch Sport sei umso effektiver, je frühzeitiger sie erfolge. „Die Zusammenarbeit von Grundschulen und schulnahen Fußball­vereinen ist deshalb ein Erfolg, weil wir Mädchen da abholen, wo sie sind“, sagte Wolf. „Weiterer Garant für den Erfolg des Projekts ist die bedeutsame Rolle des Fußballs als Integrationsmotor.“ Gerade Mädchenfußball habe in den letzten 20 Jahren einen grandiosen Zulauf erlebt. „Heute zählen wir rund 318.000 aktive Fußballerinnen (Mädchen und Frauen) in den Vereinen; 1990 waren es noch ca. 139.000. Diese Steigerung um fast 130 Prozent ist beeindruckend“, betonte der Sport­minister.

„Unser Projekt kommt an der Basis sehr gut an“, sagte der Minister. Die Frauen-Fußball-WM 2011 wird das Interesse junger Mädchen am Fuß­ball weiter verstärken“, so der Sportminister. „Besonders unsere nord­rhein-westfälischen Nationalspielerinnen, wie zum Beispiel Simone Laudehr, Sonja Fuss, Linda Bresonik oder Inka Grings sind wichtige Vorbilder der kleinen Fußballspielerinnen und wirken als Multiplika­torinnen für den Aufbau flächendeckender Sportangebote im Mädchen­fußball. „Je mehr Mädchen sich für den Fußball begeistern, umso leichter wird es sein, neue Talente zu gewinnen. So puschen sich Breiten- und Leistungssport gegenseitig“, so Wolf.
Das Projekt „Mädchen mittendrin - Mehr Chancen für Mädchen durch Fußball“ wird seit Beginn des Schuljahres 2009/2010 in Nordrhein-Westfalen umgesetzt. Kooperationspartner sind ausgewählte Grund­schulen aus 12 Kommunen Nordrhein-Westfalens. Es richtet sich an Mädchen und weibliche Jugendliche mit und ohne Zuwanderungs­geschichte. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.im.nrw.de/spo/35.htm.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Innenministeriums, Telefon 0211 871-2300 oder -2301.

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