Lünen plant deutschlandweit erstes Hallenbad in Passivhausbauweise

26. Februar 2009

Lünen plant deutschlandweit erstes Hallenbad in Passivhausbauweise / Land fördert Energiesparprojekt / Ministerin Christa Thoben: Nichts ist so wertvoll wie das gebaute Beispiel / Projekt wird hoffentlich viele Nachahmer finden

Die Bädergesellschaft der Stadt Lünen will mit Unterstützung des Landes und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt das deutschlandweit erste Hallenbad in Passivhaustechnologie bauen. Die neue Halle soll zukünftig 50 Prozent weniger Energie verbrauchen als ein normaler Neubau.

Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie teilt mit:

Die Bädergesellschaft der Stadt Lünen will mit Unterstützung des Landes und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) das deutsch­landweit erste Hallenbad in Passivhaustechnologie bauen. Die neue Halle soll zukünftig 50 Prozent weniger Energie verbrauchen als ein normaler Neubau. Eine verbesserte Wärmedämmung an der Gebäude­hülle, eine Dreifach-Verglasung und die Wärmeerzeugung durch Son­nenenergie ermöglichen jährliche Energieeinsparungen in Höhe von bis zu 193.000 Euro.

Bei der Vorstellung der Planungen sagte die nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerin Christa Thoben heute (26. Februar 2009) in Lü­nen: „Nichts ist so wertvoll wie das gebaute Beispiel. Dieses Projekt ist bundesweit einmalig und wird hoffentlich viele Nachahmer finden. Es eignet sich ideal, anschaulich über die Vorteile von Energieeffizienz und den Einsatz erneuerbarer Energien zu informieren.“

Nordrhein-Westfalen fördert die Energieeffizienz, die Energieeinsparung und die Nutzung erneuerbarer Energien. Das Land unterstützt die Pas­sivbauweise des Hallenbades, den Einsatz Erneuerbarer Energien mit einer Photovoltaikanlage mit 105 Kilowattpeak (kWp) Leistung und einer solarthermischen Anlage auf 50 qm Fläche mit insgesamt rund 430.000 Euro. Die Mittel stammen aus „progres“, dem Förderprogramm des Lan­des für rationelle Energieverwendung, regenerative Energien und Ener­giesparen.

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 11,5 Millionen Euro, davon mehr als zwei Millionen Euro Mehrkosten für entsprechende Energiespartechniken. Die DBU wird eine Evaluierung, den Mehrauf­wand für die Planung und ein entsprechendes anschließendes Monito­ring fördern.

„Ich freue mich, dass dieses Projekt auch mit Mitteln der DBU unter­stützt wird. Dadurch ist eine Qualitätssicherung und eine noch größere Multiplikatorwirkung gewährleistet“, so noch einmal die Ministerin.

Internet: www.progres.nrw.de

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