Lücke der A33 wird in den nächsten Jahren geschlossen

17. Dezember 2012

Lücke der A33 wird in den nächsten Jahren geschlossen / Bundes- und Landesverkehrs­minister setzen gemeinsam ersten Spatenstich für 140-Millionen-Euro-Projekt

Die noch bestehende 12,6 Kilometer lange Lücke der A33 zwischen Borgholzhausen und Halle wird in den nächsten Jahren geschlossen. Zu Beginn der Arbeiten am letzten Bauabschnitt haben Vertreter von Bund und Land symbolisch drei Eichen innerhalb einer künftigen „Ausgleichsfläche“ gepflanzt.

Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr teilt mit:

Die noch bestehende 12,6 Kilometer lange Lücke der A33 zwischen Borgholzhausen und Halle wird in den nächsten Jahren geschlossen. Zu Beginn der Arbeiten am letzten Bauabschnitt haben Vertreter von Bund und Land symbolisch drei Eichen innerhalb einer künftigen „Ausgleichsfläche“ gepflanzt. 140 Millionen Euro investiert der Bund in die neue Autobahn, die die Bundesstraße B68 zukünftig entlasten und damit vor allem die Einwohner von Halle vor den Schadstoffen der Fahrzeuge schützen soll.

Anlässlich der Feierstunde sagte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer: „Wir haben alle Signale auf Grün gestellt, um eine der wichtigsten Verkehrsachsen in Deutschland dem Bedarf entsprechend auszubauen. Wir verbessern mit dem Ausbau der A 33 die Verkehrssituation in der Region und stärken die Wirtschaftsstandorte Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen“

Landesverkehrsminister Michael Groschek ergänzte: „Lösungen wie diese sind nur im Konsens mit allen Beteiligten möglich. Die Planung der A33 in Ostwestfalen ist ein gutes Beispiel dafür, wie in der heutigen Zeit Verkehr und Wirtschaft mit Natur und Umwelt in Einklang zu bringen sind.“

„Wenn die Autobahn komplett fertig ist zwischen unserer Autobahn A44 und Osnabrück, rechnen wir mit einer täglichen Anzahl von Fahrzeugen in Höhe von mehr als 40.000“, untermauerte Straßen.NRW-Geschäftsführer Harald Friedrich Austmeyer die entlastende Wirkung der Autobahn. „Und auch die zahlreichen Unfälle, die wir derzeit noch auf der B68 haben, gehören dann der Vergangenheit an“, zeigte sich Austmeyer überzeugt.

Mehr als 600 Einwendungen mussten die Straßenbauer während des Planfeststellungsverfahrens aus dem Weg räumen, zudem war eine Klage des Bundes für Umwelt und Naturschutz anhängig. Baurecht besteht seit der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig Anfang November. Das Besondere: Vor dem eigentlichen Baubeginn müssen alle begleitenden ökologischen Maßnahmen hergerichtet werden und funktionsfähig sein. Dazu gehören sechs so genannte Querungshilfen für Tiere mit einer Breite von bis zu 50 Metern sowie auf einer Länge von 14 Kilometern erhöhte Lärmschutzanlagen als Schutz für die Fledermäuse und den Steinkauz mit dem Ziel, Kollisionen mit dem Verkehr zu vermeiden. Für die geschützten Amphibienarten werden neben der Autobahn „Ersatzlaichgewässer“ angelegt. Für den Lärmschutz werden insgesamt rund 20 Kilometer Lärmschutzanlagen sorgen.

Viel Zustimmung erfährt die A33 durch das Aktionsbündnis „A33 sofort“, unterstützt durch die Städte Halle und Borgholzhausen, den Kreis Gütersloh und die regionale Wirtschaft. Zudem betont die IHK Ostwestfalen die hohe Bedeutung der A33 als Basis für die wirtschaftliche Entwicklung.

Pressekontakt:
E-Mail: maik.grimmeck@mbwsv.nrw.de
Telefon 0211/3843-1019

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