Neues Studienangebot „Literarisches Schreiben‟

6. Februar 2017

Literarisches Schreiben: Neuer Schwerpunkt an der Kunsthochschule für Medien Köln bildet Schriftsteller von morgen aus

Begleitender Berater ist der Friedenspreisträger Navid Kermani / Erste Gastprofessur übernimmt der Autor Ulrich Peltzer

Die Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) startet zum Beginn des Wintersemesters 2017/18 ihren neuen Studienschwerpunkt „Literarisches Schreiben‟. Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und Kulturministerin Christina Kampmann präsentierten das Konzept im Landtag.

 
Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung und das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport teilen mit:

Die Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) startet zum Beginn des Wintersemesters 2017/18 ihren neuen Studienschwerpunkt „Literarisches Schreiben‟. Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und Kulturministerin Christina Kampmann präsentierten das Konzept im Landtag.

Mit dem Studienangebot können zum ersten Mal in NRW angehende wie auch bereits mit ersten Veröffentlichungen hervorgetretene Schriftstellerinnen und Schriftsteller ein künstlerisches Hochschulstudium aufnehmen. Besonderes Merkmal ist die enge Verknüpfung des Studiums in Köln mit ergänzenden Residenzphasen der Studierenden auf Burg Hülshoff bei Münster.

„Wenn man Kunst akademisch lehren kann, dann gilt das gleiche ohne Frage auch für die Literatur. Ich freue mich, dass wir das Studienangebot Literarisches Schreiben nach längerer Planung endlich realisieren konnten. Die Zeit dafür war reif. Studierende können nun an der KHM Spielarten der Literatur im Zusammenhang aller Künste erproben – dies ist einmalig in Deutschland‟, so Ministerin Svenja Schulze.

„Durch ihre Residenzphasen auf Burg Hülshoff erhalten die Studierenden die Möglichkeit, sich an einem literarisch geprägten Ort individuell auf ihre künstlerische Karriere vorzubereiten. Burg Hülshoff wiederum wird von dem neuen Veranstaltungsangebot profitieren. Das bietet auch die Chance, sich zu einem neuen literarischen Zentrum des Landes zu entwickeln“, sagte Ministerin Christina Kampmann.

Das Literaturstudium wird in den Diplom-Studiengang „Mediale Künste‟ der KHM integriert. Neben den spezifischen Literaturanteilen steht den Studierenden auch das medienkünstlerische Spektrum der Hochschule offen. Dieses Umfeld bereitet die Absolventinnen und Absolventen auf eine berufliche Zukunft im sich medial umwälzenden Literaturbetrieb in einzigartiger Weise vor.

Der Rektor der Kunsthochschule für Medien Köln, Professor Dr. Hans Ulrich Reck, unterstrich den Wert des Studienangebots für die Hochschule und die Studierenden: „Wir sind stolz, mit dem Literarischen Schreiben neue Wege beschreiten zu können. Und wir sind natürlich sehr gespannt, wie dieses neue Angebot von den Studierenden angenommen und ausgefüllt werden wird.‟

Für die erste Gastprofessur konnte der in Krefeld geborene, vielfach ausgezeichnete Schriftsteller Ulrich Peltzer gewonnen werden. Außerdem wird der deutsch-iranische Autor Navid Kermani den Aufbau des Studiums als Berater begleiten. Kermani erhielt 2015 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.

Im Studienkonzept ist eine mehrmonatige Residenzphase am „Zukunftsort Literatur“ in einem eigens dafür hergerichteten Gebäude auf dem Gelände der Burg Hülshoff vorgesehen. Die Burg ist Geburtshaus der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff und wird von der Droste-Stiftung getragen. Den Studierenden wird hier eine konzentrierte Arbeitsmöglichkeit in einem inspirierenden Umfeld geboten, die für eigene Studienprojekte genutzt werden kann.

Dr. Barbara Rüschoff-Thale, Vorstandsvorsitzende der Droste-Stiftung und Kulturdezernentin des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, erklärte: „Wir wollen durch Literaturveranstaltungen und Workshops den Studierenden den Übergang von der Hochschule in die künstlerische Praxis erleichterten und mit ihnen zum Beispiel Präsentationskonzepte jenseits der berüchtigten „Wasserglas-Lesungen“ erarbeiten.‟

Mit seinen sieben Kunsthochschulen bietet das Land NRW künstlerische Ausbildung in den Sparten Musik, Bildende und Darstellende Künste an. Das neue Studienangebot ergänzt das Portfolio ab Oktober dieses Jahres erstmals um die Literatur.

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