Größte Zugewinne für Uni Bielefeld und FH Niederrhein

20. März 2009

Leistungsorientierte Mittelverteilung in 2009: Größte Zugewinne für Uni Bielefeld und FH Niederrhein / Erfolge bei Absolventen, Drittmitteln und Promotionen werden belohnt

Die Universität Bielefeld und die Fachhochschule Niederrhein erreichen bei der leistungsorientierten Mittelverteilung im Haushaltsjahr 2009 die größten Zugewinne. Belohnt werden die Hochschulen für Erfolge in Studium und Forschung.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie teilt mit:

Die Universität Bielefeld (1.134.000 Euro) und die Fachhochschule Niederrhein (1.204.000 Euro) erreichen bei der leistungsorientierten Mittelverteilung im Haushaltsjahr 2009 die größten Zugewinne. Belohnt werden die Hochschulen für Erfolge in Studium und Forschung. Erfolg­reichste Universität der vergangenen drei Jahre ist die RWTH Aachen, die sich im Rahmen der Leistungsorientierten Mittelverteilung seit 2007 insgesamt ein Plus von 5.917.100 Euro erarbeitet hat. Bei den Fach­hochschulen schneidet die Fachhochschule Münster mit einem Plus von 1.778.800 Euro am besten ab.

Das Land hat mit den Universitäten und Fachhochschulen in staatlicher Trägerschaft in den Zielvereinbarungen für die Zeit von 2007 bis 2010 die Grundzüge für die leistungsbezogene Mittelverteilung vereinbart. Als leistungsbezogenes Budget wird eine halbe Milliarde Euro verteilt. Die Verteilung erfolgt getrennt nach Fachhochschulen und Universitäten. Berücksichtigt werden dabei die Absolventenzahl (Uni: 50 Prozent; FH 85 Prozent), die Drittmittelausgaben (Uni: 40 Prozent; FH: 15 Prozent) und bei den Universitäten mit weiteren 10 Prozent die Promotionsquote. Der maximale Verlust, den eine Hochschule in einem Haushaltsjahr tragen muss, ist auf 1,5 Prozent ihres Gesamtzuschusses aus Grund- und Leistungsbudget beschränkt. Rund 1,7 Milliarden Euro der laufen­den Mittel, die die Hochschulen vom Land neben den Mieten für die Hochschulgebäude erhalten, sind als Grundbudget garantiert und bleiben für die gesamte Laufzeit der Zielvereinbarungen unverändert.

„Dieses Anreizsystem ist nicht statisch und belohnt besondere Anstren­gungen von Hochschulen“, sagte Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart. So hatte die Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg noch im Jahr 2007 Verluste zu verzeichnen, verbesserte sich seitdem aber erheblich und liegt nun sowohl in diesem Jahr (737.300 Euro) als auch für den gesamten Dreijahreszeitraum (1.020.300 Euro) auf Platz zwei bei den Fachhochschulen. Auch die Universitäten Siegen (plus 556.000 Euro) und Duisburg-Essen (plus 131.000 Euro) zählen nach zum Teil deut­lichen Verlusten in den beiden Vorjahren in 2009 zu den Gewinnerhoch­schulen.

 

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