Leibniz-Preis 2014: Drei der elf ausgezeichneten Forscher und Forscherinnen kommen aus Nordrhein-Westfalen

5. Dezember 2013

Leibniz-Preis 2014: Drei der elf ausgezeichneten Forscher und Forscherinnen kommen aus Nordrhein-Westfalen / Ministerin Schulze gratuliert Preisträgern aus Aachen/Jülich und Duisburg-Essen

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze gratuliert drei Wissenschaftlern aus Nordrhein-Westfalen zum Leibniz-Preis 2014. Prof. Dr.-Ing. Leif Kobbelt, RWTH Aachen, Prof. Dr. Christof Schulz, Universität Duisburg-Essen und Prof. Dr. Rainer Waser, RWTH Aachen/Forschungszentrum Jülich, erhalten 2014 als drei von bundesweit elf Forscherinnen und Forschern den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Dies hat die DFG am vergangenen Donnerstag bekannt gegeben. Die Auszeichnung wird gemeinhin als deutscher Nobelpreis bezeichnet. Die Preisträger erhalten jeweils eine Förderung in Höhe von bis zu 2,5 Millionen Euro zur Unterstützung ihrer weiteren wissenschaftlichen Arbeiten. Der Leibniz-Preis ist der höchstdotierte Preis für herausragende Forscherinnen und Forscher in Deutschland. Die Preisverleihung findet am 12. März in Berlin statt.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze gratuliert drei Wissenschaftlern aus Nordrhein-Westfalen zum Leibniz-Preis 2014. Prof. Dr.-Ing. Leif Kobbelt, RWTH Aachen, Prof. Dr. Christof Schulz, Universität Duisburg-Essen und Prof. Dr. Rainer Waser, RWTH Aachen/Forschungszentrum Jülich, erhalten 2014 als drei von bundesweit elf Forscherinnen und Forschern den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Dies hat die DFG am heutigen Donnerstag bekannt gegeben. Die Auszeichnung wird gemeinhin als deutscher Nobelpreis bezeichnet. Die Preisträger erhalten jeweils eine Förderung in Höhe von bis zu 2,5 Millionen Euro zur Unterstützung ihrer weiteren wissenschaftlichen Arbeiten. Der Leibniz-Preis ist der höchstdotierte Preis für herausragende Forscherinnen und Forscher in Deutschland. Die Preisverleihung findet am 12. März in Berlin statt.

Schulze sagte: „Die nordrhein-westfälischen Leibniz-Preisträger des Jahres 2014 forschen an Lösungen für die großen globalen Herausforderungen. Ihr gemeinsames Ziel ist mehr Energie- und Ressourceneffizienz: Sie optimieren Batterien, entwickeln neue Fertigungsmethoden und verbessern die Speicherqualität. Die drei Preisträger sind Rückenwind für mehr Fortschritt in Nordrhein-Westfalen und ein großes Kompliment für den Wissenschaftsstandort. Ich gratuliere allen drei Preisträgern zu dieser bedeutenden Ehrung.“

Die drei Preisträger aus Nordrhein-Westfalen:

Prof. Dr.-Ing. Leif Kobbelt (46): Lehrstuhl für Informatik an der RWTH Aachen
Der in Köln geborene Leif Kobbelt zählt national wie international zu den führenden Computergrafikern. Nach dem Studium und der Promotion in Karlsruhe war Leif Kobbelt zunächst Postdoktorand an der University of Wisconsin in Madison. Nach Stationen in Erlangen-Nürnberg und Saarbrücken folgte er 2001 einem Ruf der RWTH Aachen, wo er seitdem Lehrstuhlinhaber für Computergrafik ist. Ihm ist es gelungen, Algorithmen zu entwickeln, um dreidimensionale Gegenstände im Rechner dar-zustellen – mit praktischen Nutzungsmöglichkeiten beispielsweise in der industriellen Produktion und im Maschinenbau.

Prof. Dr. Christof Schulz (46): Institut für Verbrennung und Gasdynamik der Universität Duisburg-Essen
Christof Schulz wird für Forschungsarbeiten ausgezeichnet, die für hochauflösende laserdiagnostische Messverfahren Maßstäbe gesetzt haben. Er hat in Karlsruhe Chemie studiert. Heidelberg und Stanford gehören zu weiteren Stationen in seinem wissenschaftlichen Werdegang. Mit 37 Jahren wurde er 2004 als Professor an der Universität Duisburg-Essen berufen. Er ist Direktor des NanoEnergieTechnikZentrums (NETZ) der Universität. Über 100 Forscherinnen und Forscher entwickeln unter dem Dach von NETZ maßgeschneiderte Nanomaterialien zur Lösung energietechnischer Fragen. Schulz forscht unter anderem an der Entwicklung leistungsfähiger Batterien. Seine Arbeitsgruppe kooperiert eng mit dem Duisburger Institut für Energie- und Umwelttechnik, das 2011 als erster Ort des Fortschritts in Nordrhein-Westfalen von Wissenschaftsministerin Schulze ausgezeichnet wurde. Schulz erhält den Preis gemeinsam mit einem Kollegen aus Darmstadt.

Prof. Dr. Rainer Waser (58): Institut für Werkstoffe der Elektrotechnik an der RWTH Aachen / Peter Grünberg Institut des Forschungszentrums Jülich
Rainer Waser studierte Chemie in Darmstadt und in Southampton. Nach seiner Promotion arbeitete er zunächst im Philips Forschungslaboratorium in Aachen. 1992 wurde er auf eine Professur an die RWTH Aachen berufen. Fünf Jahre später wurde er zudem Direktor am Peter Grünberg Institut des Forschungszentrums Jülich. Wasers Forschung ist darauf ausgerichtet, Speicherelemente zu verkleinern und dadurch energieeffizienter zu gestalten. Seit 2006 ist Waser Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste.


Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Telefon 0211 896-4790.

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