Lebensretter gesucht

5. März 2010

Lebensretter gesucht

Heute startet der Integrationsbeauftragte der Landesre­gierung Nordrhein-Westfalen die Kampagne „Lebensretter gesucht“. „Bereits heute hat fast jeder vierte Einwohner Nordrhein-Westfalens eine Zuwanderungsgeschichte, die Teil der eigenen oder familiären Identität ist. Diese Vielfalt soll sich auch in den Löschzügen der nord­rhein-westfälischen Feuerwehren widerspiegeln. Helfer und Lebensretter sind gesucht“, so der Integrationsbeauftragte Thomas Kufen.

Der Integrationsbeauftragte Thomas Kufen, teilt mit:

Heute (5. März 2010) startet der Integrationsbeauftragte der Landesre­gierung Nordrhein-Westfalen die Kampagne „Lebensretter gesucht“. „Bereits heute hat fast jeder vierte Einwohner Nordrhein-Westfalens eine Zuwanderungsgeschichte, die Teil der eigenen oder familiären Identität ist. Dies entspricht rund vier Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen. Diese Vielfalt soll sich auch in den Löschzügen der nord­rhein-westfälischen Feuerwehren widerspiegeln. Helfer und Lebensretter sind gesucht“, so der Integrationsbeauftragte Thomas Kufen.

Ungefähr 200.000 Brände ereignen sich jährlich in Deutschland, davon allein etwa 45.000 in Nordrhein-Westfalen. Alle zwölf Minuten rücken die nordrhein-westfälischen Feuerwehren zu einem Brandeinsatz aus. Häu­ser und Wohnungen sind bei einem Viertel dieser Einsätze betroffen. Jährlich sterben in Deutschland 500 bis 700 Menschen durch Brände; deutlich höher ist die Zahl der Verletzten.

„Die Beteiligung von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in der Feuerwehr ist wichtig, auch aufgrund ihrer sprachlichen und interkultu­rellen Kompetenz. So können sie im Brand- oder Schadensfall im Kon­takt mit anderen Zugewanderten aufgrund ihrer Sprachkenntnisse schneller eine Lösung der Problemlage herbeiführen. Auch bei Aufklä­rungsmaßnahmen zum Verhalten im Brandfall stellen sie eine Brücke zu den Menschen mit Zuwanderungsgeschichte dar“, betont der Integrati­onsbeauftragte.

Die Kampagne weist mittels eines Flyers auch auf das richtige Verhalten im Brandfall hin. „Ein Wohnungsbrand kann jeden treffen. Wenn man weiß, wie man in einer solchen Situation am besten reagiert, kann man Schlimmeres verhindern. Der Flyer ist so aufgebaut, dass man ihn auch mit geringen Deutschkenntnissen verstehen kann“, sagt Thomas Kufen.

Unterstützt wird die Kampagne durch den Arbeitskreis „Feuerwehr und Migranten“, den Landesverband der Volkshochschulen, die Landesar­beitsgemeinschaft der kommunalen Migrantenvertretungen Nordrhein-Westfalen, das „Elternnetzwerk NRW. Integration miteinander“ mit 150 angeschlossenen Migrantenvereinen und durch über 490 Moscheegemeinden der Dachverbände von DITIB, des Zentralrats der Muslime und des VIKZ.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an das Büro des Integrationsbeauftragten der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, Thomas Kufen, Telefon 0211 8618-3336, Telefax 0211 8618-53336, thomas.kufen@mgffi.nrw.de

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